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Verschüttete Fähigkeiten
Kein Amt zu haben ist nicht schlimm. Aber schlimm ist es, keine Fähigkeiten für ein Amt zu haben, das man innehat. Konfuzius Auf unserer Klassenfahrt in der nächsten Woche möchte ich mit den Schülern Freundschaftsbänder knüpfen. Eine Fähigkeit die ich als Teenager gelernt und genutzt habe und die längere Zeit nicht mehr benötigt war. Daher habe ich erst mal selbst nochmal geübt, wie man das denn am besten macht. Zuerst war ich mir nicht mehr sicher, ob ich es noch kann. Aber

Christine Nöh
vor 11 Stunden1 Min. Lesezeit


Gut getarnt
Aber die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand. Max Frisch Ich war nur fasziniert von den filligranen Blättern der Blüte und habe mich darauf beim Fotografieren konzentriert. Beim Bearbeiten störte mich dann so ein komisch grüner langer Grashalm und ich wollte ihn schon fast wegretuschieren. Bis ich am Ende des Grashalmes diese Heuschrecke entdeckte. Wenn man sie einmal gesehen hat, kann man sie gar nicht

Christine Nöh
vor 1 Tag1 Min. Lesezeit


Es passt nie
Drei Wochen war der Frosch so krank! / Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank! Wilhelm Busch Letzte Woche waren schon so viele Kollegen und Schüler krank, dass man dachte es wäre schon November. Über Nacht kriegte ich am Donnerstag dann auch, unerfreulicher Weise, Halsschmerzen. Ich dachte, dass ich die Krankheitserreger in Schach halte, wenn ich direkt dagegen vorgehe mit genügend Schlaf, Medizin und Ingwer, aber sie haben sich in den letzten Tagen mehr und mehr durchgesetzt.

Christine Nöh
vor 2 Tagen1 Min. Lesezeit


Präfrontaler Kortex
Sobald man davon ausgeht, dass die Menschen eben nicht komplett rational handeln, wird man auch nicht mehr annehmen, dass die Leute die besten Entscheidungen treffen. Daniel Kahnemann In unserem Präfontalen Kortex im Gehirn treffen wir Entscheidungen. Er ist dafür zuständig, ob spontane Gedanken durchgelassen werden oder nicht. Er entscheidet ob wir etwas sagen und auch wie wir etwas sagen. Das ist sozusagen unsere rationale Instanz. Es ist aber nicht so, dass wir diese umgeh

Christine Nöh
vor 3 Tagen2 Min. Lesezeit


Wer braucht schon den 14.10?
Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler. Alfred Krupp Wer braucht schon den 14. Oktober? Ein Tag weniger im kalten Herbst ist doch Vorteilhaft und ein Tag näher an Weihnachten freut viele Kinder. Das Datum kann man doch eigentlich getrost aus dem Kalender streichen, so wie andere Seen und Meere umbenennen. Was passiert, wenn man das Datum wegläßt? Eigentlich erst mal nichts. So lange bis es

Christine Nöh
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Faszinierend
Äußere Schönheit ist eine Ansichtssache, innere Schönheit eine Herzensangelegenheit. Ernst Ferstl Die unglaubliche Vielfalt der Farbnuancen bei diesen Koi Fischen fasziniert mich immer wieder. Ich liebe diese Muster und Farben und finde es spannend, dass jeder Fisch so anders aussieht. Da wird sofort das Sammelgen aktiviert und ich könnte zum Fischesammler werden. Aber ich habe keinen großen Teich und schon gar keine Kenntisse, was man machen muss, dass es ihnen gut geht. Dah

Christine Nöh
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Alles geht schnell vorbei
Alles geht schnell vorbei, Regen und Sonnenschein. Alles geht schnell vorüber, das wird wohl immer so sein. Lied Gestern haben sich Schülerinnen im Kunstunterricht darüber beschwert, dass die Stunden zu schnell vorbei sind. So ist es immer mit den Zeiten in denen man viel beschäftigt ist, oder in denen man etwas Schönes erlebt. Das ist in jedem Urlaub so und bei besonderen Ereignissen, auf die man sich lange gefreut hatte. Zack und sie sind vorbei. Unser Ausflug nach Frankfur

Christine Nöh
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Flucht in die Abhängigkeit
Freiheit heißt nicht, alles tun zu dürfen was wir wollen sondern für das was wir tun die Verantwortung zu übernehmen Anke Maggauer-Kirsche Auf den Straßen Frankfurts kann man erleben, was passiert, wenn Menschen denken, dass sie ihre Freiheit finden, wenn sie nur noch das tun, was sie wollen. Die Freiheit alles trinken und konsumieren zu können, führt möglicherweise in eine schlimmere Abhängigkeit, als man es mit einem normalen Arbeitsleben erlebt. Zuerst fühlt man sich viell

Christine Nöh
22. Sept.1 Min. Lesezeit


Die Stadt schläft nie
Mitten in der Stadt beschreibt man das Landleben am schönsten. Jules Renard Während in den Ortschaften auf dem Land abends die Bürgersteige hochklappen, geht in der Großstadt der Trubel erst richtig los. Ich habe gedacht, dass es so ab 2 oder 3 Uhr nachts ruhiger werden könnte, aber die Stadt schläft nie. Wenn dann morgens um 5 Uhr die letzten lautstarken Nachteulen tatsächlich das Revier verlassen, rücken die Reinigungstrupps aus und lärmen mit den Kehrmaschinen durch die St

Christine Nöh
21. Sept.1 Min. Lesezeit


Nicht nur aus uns selbst
Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast. Aldous Huxley Als ich meine alten Kameras betrachtete, fiel mir etwas auf, woran ich mein Leben lang noch nicht gedacht habe. Mein Vater hatte eine ähnliche Blockkamera, die ein bisschen "moderner" war, als die vom Foto. Meine allerersten Fotos habe ich tatsächlich mit der Kamera meines Vaters gemacht, auch w

Christine Nöh
18. Sept.1 Min. Lesezeit


Schriftlich
Das ist kurios! Ich soll etwas Gescheites schreiben und mir fällt nichts Gescheites ein. Wolfgang Amadeus Mozart Von Hand zu schreiben wird immer mehr zur Exotik. Ich selbst schreibe auch viel mehr am Computer als mit einem Stift auf Papier. Aber trotzdem finde ich es nach wie vor wichtig, die Handschrift zu nutzen. Am häufigsten schreibe ich Einkaufszettel und Notizen, aber wenn ich genügend Zeit habe, fülle ich auch mein Tagebuch. Ich merke, dass ich gerade nicht genügend Z

Christine Nöh
17. Sept.1 Min. Lesezeit


Kreativität
Es ist der höchste Zweck des Menschen als Abbild des Schöpfers, selbst kreativ zu sein. Martina Schettina Mein Lieblingsthema im Kunstunterricht ist das Gestalten eines Maushauses im Schuhkarton. Es ist zwar eine unglaubliche Materialschlacht, mit Tapeten, Stoffen, Farben, Döschen, Schachteln und unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten, aber selten erlebe ich, dass fast alle Kinder so bei der Sache sind, wie bei dieser Aufgabe. Aus Muscheln werden Waschbecken gebaut, ein Schwam

Christine Nöh
16. Sept.1 Min. Lesezeit


Kleines Glück
Nur ein für andere gelebtes Leben ist lebenswert. Albert Einstein Dieser Spruch ist sehr weit von dem entfernt, was viele Menschen heute von ihrem Leben erwarten. DA geht es oft in erster Linie darum, sich selbst zu verwirklichen und selbst das größte Stück vom Kuchen ab zu bekommen. Es ist aber durchaus erkennbar, dass die Kinder, die alles bekommen haben, nicht die glücklichsten Kinder werden und aus Kindern die viele Wünsche erfüllt bekamen werden leider oft unzufriedene E

Christine Nöh
15. Sept.1 Min. Lesezeit


Den Faden nicht verlieren
Jedesmal, wenn du ein Buch fortgelegt hast und beginnst, den Faden eigener Gedanken zu spinnen, hat das Buch seinen beabsichtigten Zweck erreicht. Janusz Korczak Lesen ist so wichtig für die Gestaltung des eigenen Lebens. Besonders für Kinder ist es unglaublich entscheidend, dass sie viel lesen und damit ihre eigenen Fähigkeiten zu Denken trainieren. Denn nur wenn wir regelmäßig lesen, wird das Lesen selbst zur Nebensache und die Texte fangen an zu mir zu sprechen. Mit 9 Jahr

Christine Nöh
14. Sept.2 Min. Lesezeit


Brauchen wir Ziele?
Setze Deine Ziele groß genug und die Umstände werden sich nach Deinen Zielen richten. Mahatma Gandhi Ziele sind wichtig in unserem Leben, denn sie motivieren uns dazu, Anstrengungen nicht zu vermeiden, sondern anzupacken.Wenn ich weiss, wofür ich etwas mache, dann fällt es mir viel leichter, dranzubleiben, auch wenn es schwierig ist. Das Gegenteil kann man auch immer wieder beobachten. Wenn Menschen kein Ziel mehr haben, dann geben sie zum Beispiel in Krankheiten auf. Schüler

Christine Nöh
13. Sept.1 Min. Lesezeit


2500
Man muss die Feste feiern wie sie fallen. Sprichwort Ich hatte es fast übersehen: Vor zwei Tagen hatte ich den Eintrag 2500 in meinem Blog. Das wäre natürlich wieder ein Grund zum Feiern. 2500 hört sich noch besser an als 2000. Dabei kommt es mir so vor, als wäre das erst neulich gewesen, dass einige damals zum wirklichen Feiern vorbei gekommen sind. Mein Leben war in den letzten drei Wochen so voller Ereignisse und Aufgaben, dass ich nichts anderes mehr in den Blick nehmen k

Christine Nöh
12. Sept.1 Min. Lesezeit


Rechnen können
Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist. Stanislaw Lec Der Lieblingspräsident aller Länder hat seinen Bürgern versprochen, dass jeder 5000 Dollar bekommt, wenn die nächste Wahl von den Republikanern gewonnen wird. Ein absurdes Wahlversprechen, das nicht nur in meinen Ohren wie Bestechung klingt. Es würde den Staat 1,3 Billionen Dollar kosten und wo soll denn das Geld her kommen. Die Staatsverschuldung ist so

Christine Nöh
11. Sept.1 Min. Lesezeit


Wünsche
Glücklich ist, wer seine Wünsche in das rechte Verhältnis zu seinen Mitteln zu bringen vermag. Johann Heinrich Pestalozzi Manchmal wusste man gar nicht, dass einem etwas fehlt, bis man erfährt, dass es dies gibt. Die Präsentation des neuesten iphones hatte kurzfristig Wünsche in mir geweckt, die ich zuvor gar nicht hatte. Ich habe nichts vermisst, bis ich gesehen habe, was denn alles noch möglich wäre. Neue Technik und Veränderungen faszinieren mich immer wieder und ich finde

Christine Nöh
10. Sept.1 Min. Lesezeit


Mensch ärger dich nicht
Ärger ist wie Säure. Er zerfrißt vor allem das Gefäß, in dem er sich befindet. Peter Hohl Es gibt jeden Tag genügend Gelegenheiten, über die ich mich ärgern könnte. Ein Autofahrer nimmt mir die Vorfahrt, Schüler sind laut und stören den Unterricht, die Kaffeekanne macht Flecken auf den Tisch, das was ich kochen wollte ist mir misslungen. Das sind nur so ganz einfache Beispiele, von Dingen die mir begegnen. Schnell sind wir dabei zu sagen, dass es ja klar ist, wenn ich mich är

Christine Nöh
9. Sept.2 Min. Lesezeit


Unerwartet schnell
Das Wesen der Zeit besteht in der Veränderung der Dinge. Helmar Nahr Gestern Abend war ich überrascht, wie früh ich schon Licht anmachen musste. Es scheint mir so, als hätte sich das ziemlich schnell geändert, obwohl der Trend ja schon seit einiger Zeit erkennbar ist. Vielleicht fiel es mir mehr auf, weil gestern nochmal so ein richtiger Sommertag war, mit kurzen Hosen und Barfuss laufen. Abends war es dann zack: dunkel und kalt. Ich habe mich gefragt, wie es mir damit so geh

Christine Nöh
8. Sept.1 Min. Lesezeit
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