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Utopie
Eine gute Vision erwächst aus der Balance zwischen Realitätssinn und Utopie. Visionen sind das gerade noch Machbare. Hermann Simon Sehr oft träume ich davon, dass Schule anders gestaltet wird, als das was wir kennen. Ein System, das schon seit Jahrhunderten immer nur geringfügig verändert wurde und vor allem dazu dient, die Menschen anpassungsfähig zu machen an die Forderungen der Gesellschaft. Es ist nicht alles falsch, aber man könnte so vieles anders und besser machen. Da

Christine Nöh
23. Feb.1 Min. Lesezeit


Netzwerke
Ein starkes, solides Netzwerk sichert uns Perspektiven und hilft uns dabei, Ziele zu erreichen und Ideen zu verwirklichen. Carsten K. Rath Es wird oft davon gesprochen, dass man sich ein Netzwerk aufbauen sollte, damit man erfolgreich werden kann. Es ist gut, wenn wir Menschen in einer Gemeinschaft leben, in der man sich gegenseitig hilft und unterstützt. Eigentlich ist das eine natürliche Form des menschlichen Zusammenlebens, die uns allen gut tut. Davon ist aber bei solche

Christine Nöh
22. Feb.2 Min. Lesezeit


Energie
Hoffnung ist Kraft. Es ist soviel Energie in der Welt, als Hoffnung drin ist. Albert Schweitzer Im Referendariat hatte ich so viel Energie, dass ich sogar neben den vielen Aufgaben in der Schule, neue Dinge ausprobiert hatte. Es war das einzige mal in meinem bisherigen Leben, dass ich einen Apfelstrudel komplett selbst gemacht habe. Davon habe ich meiner damaligen Lehrbeauftragten ein Stück mitgebracht und diese war total erstaunt, dass ich das auch noch machte. Heute kann ic

Christine Nöh
21. Feb.1 Min. Lesezeit


Andere Perspektive
Wer die Perspektive ändert, sieht die Dinge in einem ganz anderen Licht. Karl Friedrich Schinkel Morgens wenn mein Wecker klingelt ist es noch so dunkel draußen und ich würde mich am liebsten umdrehen und weiter schlafen. Wäre das nicht schön, einfach im Bett liegen zu bleiben und nichts machen zu müssen? Wenn ich dann ernsthaft darüber nachdenke, dann merke ich, dass es nicht wirklich schön wäre, wenn man nicht die Möglichkeit zum Aufstehen hätte. Wenn man mal krank war und

Christine Nöh
19. Feb.1 Min. Lesezeit


Was tun?
Man ist nicht enttäuscht von dem, was ein anderer tut (oder nicht tut), sondern nur über die eigene Erwartung an den anderen. Mark Twain Es ist immer wieder erstaunlich, wie erwachsene Menschen mit Enttäuschungen umgehen. Nicht selten beobachtet man, dass sie sich wie kleine Kinder benehmen und schmollend in der Ecke sitzen oder aus Prinzip jetzt nichts mehr machen. Das ist sehr schade, denn genau so ein Verhalten führt oft dazu, dass man genau das erreicht, was man eigentli

Christine Nöh
18. Feb.1 Min. Lesezeit


Ewig grüßt das Murmeltier
Auch der Schnee von gestern fiel einst frisch vom Himmel. Walter Ludin Gestern noch bin ich nachmittags im schönsten Sonnenschein spazieren gegangen und heute ist alles wieder weiß. Alle paar Tage kommt der Winter zurück. Da ist er dieses Jahr sehr hartnäckig. Es kommt mir vor, wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Ich habe mich jetzt morgens auch auf eine Tradition zurück besonnen, die schon Jahrzehnte, man kann sogar sagen, ein halbes Jahrhundert zurück liegt. Wä

Christine Nöh
16. Feb.2 Min. Lesezeit


Nur in meinem Kopf
Erst die Fremde lehrt uns, was wir an der Heimat besitzen. Theodor Fontane Als ich mit 16 Jahren das erste mal Norwegen besuchte habe ich mich sofort in dieses Land verliebt. Während unzähliger Urlaube habe ich mir immer vorgestellt, wie es wäre in diesem Land zu leben. Ich liebte die Natur, die Gelassenheit und die Ruhe, die mir dort begegnet ist. Trotzdem wusste ich auch immer, dass ein Urlaub etwas anderes ist, als der normale Alltag. So blieb ich stets in dem mir vertrau

Christine Nöh
15. Feb.2 Min. Lesezeit


Tapeziert
Eine Bretterbude vor dem Kopf läßt sich gemütlich mit Vorurteilen tapezieren. Walter Ludin Wir erkennen die Welt oft nicht, wie sie ist, sondern wie wir sie auf Grund unserer bisherigen Erfahrungen sehen. Wenn man denkt, dass man etwas objektiv betrachten kann, dann täuscht man sich ziemlich. Es gibt eine Studie, die zeigt, dass die Erwartungen eines Lehrers die Leistungen der Schüler beeinflusst. Den Lehrern wurden zwei Gruppen vorgestellt und von einer Gruppe wurde gesagt,

Christine Nöh
14. Feb.1 Min. Lesezeit


Konzentration
Wer von Konzentration spricht, hat sie nicht. Christian Arentz Gerade fällt es mir sehr schwer mich auf etwas zu konzentrieren. Ob das noch eine Folge des anhaltenden Hustens ist? Hat der Virus Verbindungen im Gehirn gekappt, oder kommt das von schlechtem Schlaf der letzten Woche? Ich hangel mich gerade von einer Aufgabe zur nächsten und es fällt mir schwer an einer Sache dran zu bleiben. Sogar wenn ich in einem Buch lese, breche ich nach wenigen Seiten wieder ab. Außerdem p

Christine Nöh
13. Feb.1 Min. Lesezeit


Anstrengung
Am Strand ist das Boot sicher und entspannt, aber dafür wurde es nicht gemacht. Viele Schüler träumen davon, dass sie ohne Anstrengung einmal viel Geld verdienen möchten. Dieser Traum von einem Leben existiert in vielen Köpfen. Wahrscheinlich auch bei vielen Erwachsenen. Wir denken, dass es uns dann gut geht, wenn wir nichts machen müssen und alles kaufen können, was wir uns wünschen. Wenn man sich die Menschen ansieht, die das erreicht haben, wenn auch nicht ohne Anstrengung

Christine Nöh
12. Feb.1 Min. Lesezeit


Gedanken
Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, daß deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest. Rabbi Nachmann Gedanken kommen ja oft unerwartet oder auch unerwünscht in unseren Kopf. Morgens wenn der Wecker klingelt, kommt als erstes der Gedanke, dass ich keine Lust habe aufzustehen. Aber so möchte ich den Tag nicht beginnen. Also suche ich bewusst nach anderen Gedanken, die mir Mut machen und mir zeigen, wie gut es mir geht. Mit meinen Gedanken kann ich durchaus beeinflus

Christine Nöh
11. Feb.1 Min. Lesezeit


Bewundernswert
Erfolg ist die Fähigkeit, von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill Wenn ich die Teilnehmer der Olymischen Spiele sehe, dann finde ich es unglaublich, was sie leisten. Sie schießen mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit die Berge hinunter, flitzen elegant auf Kufen übers Eis oder lenken den Bob durch den Eiskanal. Es ist faszinierend wozu Menschen fähig sind. Und bei jeder Sportart kann ich nur sagen; dass ich das

Christine Nöh
10. Feb.1 Min. Lesezeit


Es geht weiter
Das Einzige, was es über das Leben zu lernen gibt, ist in drei Worte zu fassen: Es geht weiter! Friedrich Schiller Heute geht es wieder in die Schule und das direkt mit dem neuen Stundenplan. Daran muss ich mich erst gewöhnen. Der letzte Stundenplan war richtig gut, so muss ich mich erst mal umstellen. Wenn ich mich damit zurecht finde, dann ist das nächste Halbjahr wahrscheinlich auch wieder rum. Ich versuche aber immer die positiven Seiten zu sehen. Ich könnte mich auch da

Christine Nöh
9. Feb.1 Min. Lesezeit


Never confess, never apologize
Never confess, never explain, never apologize, and never complain. Elbert Hubbard Diese Stratgie von Elbert Hubbard wurde immer vom englischen Königshaus angewandt. Aber auch andere "Herrscher" halten dies für eine gute Idee. Niemals zugeben, dass man etwas falsch gemacht hat, niemals entschuldigen, denn das wäre ja ein Zugeständnis, dass man etwas nicht richtig gemacht hätte. Dies scheint wohl tatsächlich bei vielen zu funktionieren. Aber ich frage mich schon, wie die Mensch

Christine Nöh
8. Feb.1 Min. Lesezeit


Den Tellerrand überblicken
Wenn man Regierungsbeamten vorschlägt, einmal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, nehmen sie einfach einen größeren Teller. Tom Clancy Es hilft unglaublich, das was man hat mehr zu schätzen, wenn man sich klar macht, wie andere Menschen gelebt haben, oder gerade leben. Gerade lese ich ein Buch über japanische Frauen, die in die USA ausgewandert sind, weil sie dort erwartet hatten, mit einem erfolgreichen japanischen Mann der eigenen Armut und der harten Feldarbeit i

Christine Nöh
7. Feb.2 Min. Lesezeit


Alter
Alt macht nicht das Grau der Haare, alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt ist, wer den Humor verliert und sich für nichts mehr interessiert. Gotthold Ephraim Lessing Woher weiß die Werbung, dass ich nicht mehr ganz jung bin? Plötzlich kriege ich massiv Werbeanzeigen von Angeboten für ältere Menschen. Als dann heute eine Werbung für den Hausnotruf und eine für die Sterbegeldkasse direkt hintereinander bei mir ankamen, fing ich doch langsam an, an meinem Gesamtzustand zu zw

Christine Nöh
6. Feb.2 Min. Lesezeit


Nix passiert
Für einen phantasievollen Menschen ist jede Kleinigkeit ein Ereignis. Julius Leopold Klein Es passiert nicht viel, wenn man krank zu Hause ist. Dann gibt es auch nicht viel zu erzählen. Aber ich genieße gerade die Ereignislosigkeit. Man kann auch leicht nervös werden, wenn sich nichts bewegt. Ich bin mit Sicherheit auch nicht geduldig im Kranksein. Aber statt dass ich mich darüber ärgere, dass nichts vorangeht, freue ich mich einfach über all das, was ich schon erlebt habe.

Christine Nöh
5. Feb.1 Min. Lesezeit


Langsamer als erwartet
Es ging langsam voran, wir kamen trotzdem an. Achim Reichel Am Montag war ich noch sicher, dass ich spätestens am Donnerstag wieder in der Schule bin. Das sehe ich heute anders. Die heftigen Hustenanfälle zwischendurch und die Schlappheit zeigen mir ganz klar, dass ich noch immer krank bin. Normalerweise habe ich mich trotzdem zur Arbeit geschleppt, aber dieses mal bin ich vernünftiger. Eine Kollegin hat mich auch nochmal darauf hingewiesen, dass andere wochenlang nicht gesun

Christine Nöh
4. Feb.1 Min. Lesezeit


Tief durchatmen
Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es. Christian Morgenstern So lange ich ruhig im Sessel sitze, keinen Hustenanfall habe und entspannt bin, denke ich, dass es doch wieder ganz gut geht. Wenn ich aber einmal die Treppe runter und wieder hoch gelaufen bin, dann merke ich, es ist noch überhaupt nicht so, wie es sein sollte. Es ist nicht einfach, mir selbst die Ruhe zu gönnen, die ich tatsächlich brauche. In me

Christine Nöh
3. Feb.1 Min. Lesezeit


Ein Gedicht
Es heben sich vernebelt braun die Berg aus dem klaren Weiss. Und aus dem Weiss ragt braun ein Zaun, steht eine Stange wie ein Steiss. Ein Rabe fliegt so schwarz und scharf wie ihn kein Maler malen darf, wenn er´s nicht etwa kann. Ich tapse einsam durch den Schnee vielleicht steht links im Busch ein Reh und denkt dort geht ein Mann. Joachim Ringelnatz Mit diesem Winterlieblingsgedicht grüße ich an einem Tag, an dem ich mit Sicherheit nicht durch den Schnee stapfen kann, da der

Christine Nöh
2. Feb.1 Min. Lesezeit
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