Was tun?
- Christine Nöh

- vor 13 Minuten
- 1 Min. Lesezeit

Man ist nicht enttäuscht von dem, was ein anderer tut (oder nicht tut),
sondern nur über die eigene Erwartung an den anderen.
Mark Twain
Es ist immer wieder erstaunlich, wie erwachsene Menschen mit Enttäuschungen umgehen. Nicht selten beobachtet man, dass sie sich wie kleine Kinder benehmen und schmollend in der Ecke sitzen oder aus Prinzip jetzt nichts mehr machen.
Das ist sehr schade, denn genau so ein Verhalten führt oft dazu, dass man genau das erreicht, was man eigentlich nicht möchte. Man verbaut sich selbst die besten Möglichkeiten und gibt dem anderen dafür noch die Schuld. Bei Kindern kann man solche Verhaltensweisen mit einem Schulterzucken übergehen und sie manchmal leicht aus ihrem Beleidigtenstatus herausholen, indem man sie auf andere Gedanken bringt.
Erwachsene sind hingegen eher stur und nachtragend und vergessen Enttäuschungen ein Leben lang nicht mehr. Wenn man denkt, dass es einem etwas nützt, wenn man jemandem etwas nachträgt, dann sollte man mal darüber nachdenken, wer denn jetzt die Last trägt? Man kann sich den eigenen Rucksack voll machen mit lauter Enttäuschungen des Lebens und dann wundert man sich, warum das Leben so schwer ist.
Vergessen und Loslassen können hilft einem sehr für ein leichteres Leben.




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