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Zuviel von allem
Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren, weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern. Gabriel Laub Pakete von bestellten Dingen die zurück geschickt wurden, kommen oftmals ungeöffnet auf den Müll, da es viel teurer ist, die Sachen auszupacken und zu kontrollieren. Das ist allein schon eine Katastrophe. So ist ea ja gut, dass diese Pakete aufgekauft werden und dann als Mysteriepacks verkauft werden. Das ist dann so, wie früher d

Christine Nöh
vor 22 Stunden2 Min. Lesezeit


Schatten voraus
Es war, als sei ich auf eine ewige Klassenfahrt geraten. Da gibt es doch auch immer die Lauten und die, die bei der Kraftmeierei mitspielen, um nicht ausgelacht zu werden. Sebastian Deisler Morgen fahren wir für drei Tage auf Klassenfahrt, aber dieses Ereignis wirft schon viele Schatten voraus. Seit Tagen bereite ich alles mögliche vor an Material und Kopiervorlagen, so dass wir die Schüler auch die meiste Zeit beschäftigt bekommen. Eigentlich muss ich heute nochmal Gitarrens

Christine Nöh
vor 2 Tagen1 Min. Lesezeit


Wie ein Spinnennetz
Das Einzige, was es über das Leben zu lernen gibt, ist in drei Worte zu fassen: Es geht weiter! Friedrich Schiller Lernen ist wie das Weben eines Spinnennetzes. Zuerst werden die starken Fäden gesponnen, an denen alles hängt. Das ist für unser Gehirn die Sprache, das Lesen und die Grundkenntnisse der Mathematik. Dann webt die Spinne ein grobes Raster und als letztes das ganz feine Muster des Sinnennetzes. Umso enger die Fäden gesponnen sind, umso leichter bleiben die Insekten

Christine Nöh
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Der Raum dazwischen
Die Noten, die ich spiele, beherrsche ich nicht besser als viele Pianisten. Aber die Pausen zwischen den Noten – ah, da liegt die Kunst. Artur Schnabel Drei Vögel in einem Schwarm von vielen sieht niemand. Drei Vögel auf einem Baum, entdeckt keiner zwischen den Blättern, aber drei Vögel auf einer Stromleitung vor einem leeren Himmel werden zu einem interessanten Fotomotiv. Es braucht die Leere drumrum, damit etwas wirken kann. Aus Tönen, die ohne Unterbrechung gespielt werden

Christine Nöh
vor 5 Tagen1 Min. Lesezeit


Besuch aus der Vergangenheit
Freunde sind wie Gärten in denen man sich ausruhen kann. Antoine de Saint-Exupéry Es ist nicht wirklich eine Zeitreisende aus der Vergangenheit. Aber meine Freundin aus dem Schwarzwald ist bei mir zu Besuch und das ist wie eine Verbindung in die Kindheit. Fast kein anderer Mensch kennt mich schon so lange wie sie. Niemand aus meinem aktuellen Leben hat mit mir die Kindheit und Jugend verbracht und so habe ich durch sie gemeinsame Erinnerungen, die wieder aufleben können. Ich

Christine Nöh
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Andere Welten
Bücher lesen heißt wandern gehen in ferne Welten, aus den Stuben, über die Sterne. Jean Paul Es begeistert mich immer wieder, wie Bücher uns in eine andere Welt tragen. Ich lerne Lebensumstände kennen, von denen ich noch nie zuvor gehört habe und kann nachvollziehen, wie sich andere Menschen in anderen Zeiten gefühlt haben können. Erst jetzt habe ich erfahren, dass der erfolgreiche Unternehmer Carnegie in den USA zu Beginn des 20. Jahrhunderts viele Bibliotheken in kleinen St

Christine Nöh
1. Okt.1 Min. Lesezeit


Goodbye September
Was im Mai nicht blüht, wirds im September nicht nachholen. Friedrich Hebbel Ich habe gestern meinen Augen kaum getraut, als ich im Wald an den Heidelbeersträuchern kleine Blüten entdeckt habe. Die blühen ja normal im Mai und nicht im September. Somit ist Hebbels Aussage wiederlegt. Das bedeutet ja noch lange nicht, dass daraus auch noch Heidelbeeren werden. Aber etwas irritiert hat mich das schon. Wenn man denkt, dass man alles schon mal gesehen hat, dann stellt man fest, da

Christine Nöh
30. Sept.1 Min. Lesezeit


Verschüttete Fähigkeiten
Kein Amt zu haben ist nicht schlimm. Aber schlimm ist es, keine Fähigkeiten für ein Amt zu haben, das man innehat. Konfuzius Auf unserer Klassenfahrt in der nächsten Woche möchte ich mit den Schülern Freundschaftsbänder knüpfen. Eine Fähigkeit die ich als Teenager gelernt und genutzt habe und die längere Zeit nicht mehr benötigt war. Daher habe ich erst mal selbst nochmal geübt, wie man das denn am besten macht. Zuerst war ich mir nicht mehr sicher, ob ich es noch kann. Aber

Christine Nöh
29. Sept.1 Min. Lesezeit


Gut getarnt
Aber die beste und sicherste Tarnung ist immer noch die blanke und nackte Wahrheit. Komischerweise. Die glaubt niemand. Max Frisch Ich war nur fasziniert von den filligranen Blättern der Blüte und habe mich darauf beim Fotografieren konzentriert. Beim Bearbeiten störte mich dann so ein komisch grüner langer Grashalm und ich wollte ihn schon fast wegretuschieren. Bis ich am Ende des Grashalmes diese Heuschrecke entdeckte. Wenn man sie einmal gesehen hat, kann man sie gar nicht

Christine Nöh
28. Sept.1 Min. Lesezeit


Es passt nie
Drei Wochen war der Frosch so krank! / Jetzt raucht er wieder. Gott sei Dank! Wilhelm Busch Letzte Woche waren schon so viele Kollegen und Schüler krank, dass man dachte es wäre schon November. Über Nacht kriegte ich am Donnerstag dann auch, unerfreulicher Weise, Halsschmerzen. Ich dachte, dass ich die Krankheitserreger in Schach halte, wenn ich direkt dagegen vorgehe mit genügend Schlaf, Medizin und Ingwer, aber sie haben sich in den letzten Tagen mehr und mehr durchgesetzt.

Christine Nöh
27. Sept.1 Min. Lesezeit


Präfrontaler Kortex
Sobald man davon ausgeht, dass die Menschen eben nicht komplett rational handeln, wird man auch nicht mehr annehmen, dass die Leute die besten Entscheidungen treffen. Daniel Kahnemann In unserem Präfontalen Kortex im Gehirn treffen wir Entscheidungen. Er ist dafür zuständig, ob spontane Gedanken durchgelassen werden oder nicht. Er entscheidet ob wir etwas sagen und auch wie wir etwas sagen. Das ist sozusagen unsere rationale Instanz. Es ist aber nicht so, dass wir diese umgeh

Christine Nöh
26. Sept.2 Min. Lesezeit


Wer braucht schon den 14.10?
Wer arbeitet, macht Fehler. Wer viel arbeitet, macht mehr Fehler. Nur wer die Hände in den Schoß legt, macht gar keine Fehler. Alfred Krupp Wer braucht schon den 14. Oktober? Ein Tag weniger im kalten Herbst ist doch Vorteilhaft und ein Tag näher an Weihnachten freut viele Kinder. Das Datum kann man doch eigentlich getrost aus dem Kalender streichen, so wie andere Seen und Meere umbenennen. Was passiert, wenn man das Datum wegläßt? Eigentlich erst mal nichts. So lange bis es

Christine Nöh
25. Sept.1 Min. Lesezeit


Faszinierend
Äußere Schönheit ist eine Ansichtssache, innere Schönheit eine Herzensangelegenheit. Ernst Ferstl Die unglaubliche Vielfalt der Farbnuancen bei diesen Koi Fischen fasziniert mich immer wieder. Ich liebe diese Muster und Farben und finde es spannend, dass jeder Fisch so anders aussieht. Da wird sofort das Sammelgen aktiviert und ich könnte zum Fischesammler werden. Aber ich habe keinen großen Teich und schon gar keine Kenntisse, was man machen muss, dass es ihnen gut geht. Dah

Christine Nöh
24. Sept.1 Min. Lesezeit


Alles geht schnell vorbei
Alles geht schnell vorbei, Regen und Sonnenschein. Alles geht schnell vorüber, das wird wohl immer so sein. Lied Gestern haben sich Schülerinnen im Kunstunterricht darüber beschwert, dass die Stunden zu schnell vorbei sind. So ist es immer mit den Zeiten in denen man viel beschäftigt ist, oder in denen man etwas Schönes erlebt. Das ist in jedem Urlaub so und bei besonderen Ereignissen, auf die man sich lange gefreut hatte. Zack und sie sind vorbei. Unser Ausflug nach Frankfur

Christine Nöh
23. Sept.1 Min. Lesezeit


Flucht in die Abhängigkeit
Freiheit heißt nicht, alles tun zu dürfen was wir wollen sondern für das was wir tun die Verantwortung zu übernehmen Anke Maggauer-Kirsche Auf den Straßen Frankfurts kann man erleben, was passiert, wenn Menschen denken, dass sie ihre Freiheit finden, wenn sie nur noch das tun, was sie wollen. Die Freiheit alles trinken und konsumieren zu können, führt möglicherweise in eine schlimmere Abhängigkeit, als man es mit einem normalen Arbeitsleben erlebt. Zuerst fühlt man sich viell

Christine Nöh
22. Sept.1 Min. Lesezeit


Die Stadt schläft nie
Mitten in der Stadt beschreibt man das Landleben am schönsten. Jules Renard Während in den Ortschaften auf dem Land abends die Bürgersteige hochklappen, geht in der Großstadt der Trubel erst richtig los. Ich habe gedacht, dass es so ab 2 oder 3 Uhr nachts ruhiger werden könnte, aber die Stadt schläft nie. Wenn dann morgens um 5 Uhr die letzten lautstarken Nachteulen tatsächlich das Revier verlassen, rücken die Reinigungstrupps aus und lärmen mit den Kehrmaschinen durch die St

Christine Nöh
21. Sept.1 Min. Lesezeit


Nicht nur aus uns selbst
Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast. Aldous Huxley Als ich meine alten Kameras betrachtete, fiel mir etwas auf, woran ich mein Leben lang noch nicht gedacht habe. Mein Vater hatte eine ähnliche Blockkamera, die ein bisschen "moderner" war, als die vom Foto. Meine allerersten Fotos habe ich tatsächlich mit der Kamera meines Vaters gemacht, auch w

Christine Nöh
18. Sept.1 Min. Lesezeit


Schriftlich
Das ist kurios! Ich soll etwas Gescheites schreiben und mir fällt nichts Gescheites ein. Wolfgang Amadeus Mozart Von Hand zu schreiben wird immer mehr zur Exotik. Ich selbst schreibe auch viel mehr am Computer als mit einem Stift auf Papier. Aber trotzdem finde ich es nach wie vor wichtig, die Handschrift zu nutzen. Am häufigsten schreibe ich Einkaufszettel und Notizen, aber wenn ich genügend Zeit habe, fülle ich auch mein Tagebuch. Ich merke, dass ich gerade nicht genügend Z

Christine Nöh
17. Sept.1 Min. Lesezeit


Kreativität
Es ist der höchste Zweck des Menschen als Abbild des Schöpfers, selbst kreativ zu sein. Martina Schettina Mein Lieblingsthema im Kunstunterricht ist das Gestalten eines Maushauses im Schuhkarton. Es ist zwar eine unglaubliche Materialschlacht, mit Tapeten, Stoffen, Farben, Döschen, Schachteln und unbegrenzten Gestaltungsmöglichkeiten, aber selten erlebe ich, dass fast alle Kinder so bei der Sache sind, wie bei dieser Aufgabe. Aus Muscheln werden Waschbecken gebaut, ein Schwam

Christine Nöh
16. Sept.1 Min. Lesezeit


Kleines Glück
Nur ein für andere gelebtes Leben ist lebenswert. Albert Einstein Dieser Spruch ist sehr weit von dem entfernt, was viele Menschen heute von ihrem Leben erwarten. DA geht es oft in erster Linie darum, sich selbst zu verwirklichen und selbst das größte Stück vom Kuchen ab zu bekommen. Es ist aber durchaus erkennbar, dass die Kinder, die alles bekommen haben, nicht die glücklichsten Kinder werden und aus Kindern die viele Wünsche erfüllt bekamen werden leider oft unzufriedene E

Christine Nöh
15. Sept.1 Min. Lesezeit
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