Wegdrehen


Wie das Kaninchen vor der Schlange
Sprichwort
Es gilt als bekanntes Sprichwort, wenn man beschreibt, dass einen Angst lähmt wie ein Kaninchen vor dem Anblick einer Schlange erstarrt. Das Kaninchen wäre eigentlich schnell und flexibel genug, um mit einigen Hakensprüngen aus der Reichweite der Schlange zu fliehen. Wenn es jedoch vor Schreck erstarrt, hat es keine Chance.
Immer wieder erlebt man es ja selbst, dass angstvolle Gedanken lähmen und uns daran hindern klar zu sehen. Am Dramatischsten ist dann ein Blackout bei einer Prüfung oder Arbeit. Die Flucht scheidet bei uns im Alltag im Normalfall als Möglichkeit aus. Daher ist es gut zwei Dinge zu berücksichtigen.
Es ist gut, die Atmung zu kontrollieren. Langsames, tiefes Ein- und Ausatmen beruhigen unseren Körper. Er merkt dann, dass keine Gefahr besteht und automatisch wird die Gehirnblockade auch etwas gelöst.
Das zweite ist die Veränderung unseres Fokuses. Wir sollten uns nicht darauf konzentrieren, was uns Angst macht, sondern auf alles andere, was uns noch umgibt. Das Aufzählen von 10 Dingen die gerade jetzt gut sind, hilft mir Situationen nochmal anders einzuschätzen.
Das Gute ist, dass wir Menschen und keine Kaninchen sind. Wir können dazulernen und unser Denken und Verhalten ändern und werden dann auch zu anderen Ergebnissen kommen.




Kommentare