Folge den Schildern


Eigentlich war es immer gut, wenn man den Fahrradschildern an der Straße folgte, denn sie führen sinnvolle Wege. Gestern ist mir mein Vertrauen dazu etwas verloren gegangen. Ganz groß konnte man lesen, man sollte die andere Straßenseite benutzen, was wir dann auch gemacht haben. Dann führte der Weg, der immer schmäler wurde, in einen Wald und einen Berg hoch. Immer wieder waren Fahrradweg Hinweise angebracht.
Bis dann mitten im Wald eine Metallzaunabsperrung stand mit Durchgang verboten und ernsthaften Warnhinweisen. Sogar einen Meter vor dem Eisengitter hin ein Fahrradschild, das zeigte, dass man genau da weiterfahren sollte. Auf unserer Suche nach einem neuen Weg, sind wir dann an einer steilen Gittertreppe gelandert die über unzählige Stufen nach unten führte.
Unten angekommen hatte ich für diesen Tag erst mal den Bedarf an Abenteuer fast gedeckt. Später ging es dann wieder durch den Wald über Wurzeln und Löcher, bergauf, bergab. Die uns entgegenkommenden Radfahrer sahen ziemlich fertig aus und am Ende wusste ich auch warum.
Zurück sind wir dann auf den anderen Seite der Elbe gemütlich auf normalen Wegen ohne große Steigung gefahren. Das war ein guter Abschluss der Radtour. Bei Schildern bin ich jetzt auf jeden Fall etwas skeptisch.




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