Was ist anders?


Ich bin nämlich eigentlich ganz anders, aber ich komme nur so selten dazu.
Ödön von Horvath
Ich kann es gar nicht genau sagen, woran es liegt. Habe ich mehr zu tun, oder schaffe ich einfach weniger als früher in der gleichen Zeit? Bin ich schneller erschöpft oder ist alles anstrengender geworden? Hat sich meine Umwelt verändert oder ich selbst?
Wahrscheinlich ist es von allem etwas. Auf jeden Fall bin ich gerade sehr dankbar, dass die Herbstferien beginnen, denn ich habe das Gefühl, dass ich die letzten Wochen im Schweinsgalopp dahingerast bin. Immer wieder schaffe ich eine kurze Auszeit mit einem Spaziergang im Wald, aber lange nicht mehr so häufig wie vor wenigen Jahren.
Ich sehe an meinem Tagebuch, dass ich fast keine Zeit zum Eintragen finde und an meinem Schreibtisch, dass ich immer nur das Aktuelle erledige. Das was ich machen muss und das was ich schaffe ist gerade im Ungleichgewicht.
Jetzt hole ich einmal tief Luft und versuche etwas mehr Stabilität reinzukriegen, denn ich weiss genau, dass die nächste Zeit bis Weihnachten auch wieder unglaublich voll werden wird. Dazu muss ich jetzt etwas Freiraum schaffen.




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