Zuviel von allem


Unser Leben ist viel schwerer als das unserer Vorfahren,
weil wir uns so viele Dinge anschaffen müssen, die uns das Leben erleichtern.
Gabriel Laub
Pakete von bestellten Dingen die zurück geschickt wurden, kommen oftmals ungeöffnet auf den Müll, da es viel teurer ist, die Sachen auszupacken und zu kontrollieren. Das ist allein schon eine Katastrophe. So ist ea ja gut, dass diese Pakete aufgekauft werden und dann als Mysteriepacks verkauft werden. Das ist dann so, wie früher die Wundertüten im Kiosk.
Man kann immer wieder Menschen online dabei zusehen, wie sie solche Päckchen öffnen und was dabei herauskommt. Der große Preis ist selten dabei und so landen die Sachen über einen Umweg dann doch im Müll. Es ist ja auch logisch, dass mir die Kleidung, die ein anderer bestellt hat nur selten passt und gefällt und die Schuhe häufig eine andere Größe haben. Andere Sachen habe ich schon, und vieles braucht man einfach nicht.
Es ist gut, sich solche Videos anzusehen, denn man verliert ziemlich schnell den Nervenkitzel, wenn man sieht dass man das allermeiste gar nicht haben möchte.
Am sinnvollsten ist es, wenn Secondhandläden solche Pakete aufkaufen, denn dort kann es wieder von Menschen ausgesucht werden, denen es passt und gefällt. Trotzdem ist das komplette System falsch. Wie viel Geld und wie viele Ressourcen werden vergeudet, weil Menschen zu viel bestellen und dann wieder zurück schicken?
So bequem es ist, sollten wir aufhören Sachen zum Ausprobieren zu bestellen und lieber in einem echten Laden anprobieren und nur das kaufen, was wir wirklich brauchen. Wir haben vor Jahrzehnten einen falschen Weg eingeschlagen, aber wir müssen in dieser Richtung nicht immer weiter gehen.




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