Andere Perspektive
- Christine Nöh

- vor 14 Minuten
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Wer die Perspektive ändert, sieht die Dinge in einem ganz anderen Licht.
Karl Friedrich Schinkel
Morgens wenn mein Wecker klingelt ist es noch so dunkel draußen und ich würde mich am liebsten umdrehen und weiter schlafen. Wäre das nicht schön, einfach im Bett liegen zu bleiben und nichts machen zu müssen?
Wenn ich dann ernsthaft darüber nachdenke, dann merke ich, dass es nicht wirklich schön wäre, wenn man nicht die Möglichkeit zum Aufstehen hätte. Wenn man mal krank war und länger im Bett lag, war das plötzlich gar nicht mehr so entspannend. Man wusste irgendwann gar nicht mehr, wie man liegen sollte und dann war man dankbar, wenn man so allmählich wieder aus den Federn kam und endlich etwas anderes machen konnte.
Heute Nachmittag habe ich einen Zahnarzt Termin. Nichts akutes, sondern einfach nur zur Vorsorge. Trotzdem finde ich es schrecklich, wenn ich zum Zahnarzt muss. Das immer einer der unangenehmsten Termine im Halbjahr.
Wenn ich daran denke, wie furchtbar Zahnschmerzen sein können und wie dankbar ich schon mal war, dass ich die Möglichkeit hatte, zu einem Zahnarzt zu gehen, dann kriege ich darauf auch nochmal eine andere Perspektive.
Ich kann froh und dankbar sein, dass ich Zugang zu solch einer medizinischen Versorgung habe und wie gut ist es, die Zähne kontrollieren zu lassen, bevor große Probleme entstehen. Wenn ich meinen eigenen Blick auf mein Leben ändere, dann fühlt sich mein Leben auch ganz anders an. Und das, wie ich mein Leben sehe, das kann ich immer wieder selbst bestimmen.




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