• Christine Nöh

Die Stimme erheben


Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden,

sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.

Joseph Beuys


Stell dir vor, dass du mit deinem heutigen Verhalten darüber mit bestimmst, wie sich die Zukunft gestaltet. Denn genau so ist es auch. Wir denken oft, auf uns kommt es doch nicht an, was soll ich als einzelner schon machen, aber es kommt doch darauf an. Mit vielen kleinen Impulsen können wir der Zukunft eine positive Richtung geben, oder eben auch nicht.


Manchmal ist es auch entscheidend etwas zu tun und nicht einfach nur zu zusehen.


Im Internet lese ich nur sehr selten die Kommentare anderer, denn das hilft mir meistens nicht wirklich weiter. Gestern habe ich es bei einer Nachricht doch gemacht und war mal wieder darüber schockiert, wie gnadenlos unfreundlich die Menschen da miteinander umgehen.


Jeder hat das Gefühl, er könnte seinen Müll auch noch dazu auskippen, weil andere das ja auch schon gemacht haben und wildfremde Menschen beschimpfen sich gegenseitig mit Worten, die ich niemals in den Mund nehmen würde.


Wie kommt das, das Menschen so miteinander umgehen? Woher kommt die viele Wut? Das entscheidende ist, dass viele sagen, man müsste seinen Ärger raus lassen, dann ginge es einem besser. Aber das stimmt nicht. Denn Aggression die sich gegenseitig hochschaukelt wird ja nicht weniger, sondern mehr. Ich glaube nicht, dass hinterher die Leute alle glücklich und zufrieden zu Hause sitzen und sich freuen.


Ich denke, dass sie sich auch dort weiter ärgern und ihre schlechte Laune in den Rest des Tages nehmen und natürlich sind die anderen mit ihren schrecklichen Kommentaren schuld.


So sollten und dürfen wir nicht mehr weitermachen, denn das zerstört unser menschliches Miteinander und es zerstört unsere Zukunft. Ich möchte nun nicht auch über die anderen schimpfen, die sich so verhalten. Ich möchte eine Gegenbewegung anstossen. Wie wäre es wenn wir überall freundliche, ermutigende, hoffnungsmachende Kommentare hinterlassen.


Wenn wir nicht mitmachen bei der Kakophonie der Wütenden und auch nicht mit Wut und Beschimpfung antworten. Wie wäre es, wenn wir nur gute Nachrichten teilen und verbreiten. Ich weiss von mir selbst, dass ich mich immer besser fühle, wenn ich selbst eine gute Nachricht gelesen habe.


Sehr oft habe ich mich zurück gezogen und einfach gar nicht mitgemacht. Aber das ist zu wenig. Wir müssen das Gute dagegensetzen und dürfen den Miesepetern nicht das Feld überlassen. Wir müssen den anderen zeigen, dass es auch anders geht.


Und so wenige sind es doch gar nicht, die freundlich, mitmenschlich und respektvoll sind. Lasst uns ein Zeichen setzen. Teilt gute Botschaften, schreibt ermutigende Kommentare. Zeigt Liebe und Respekt auch in Internet.


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