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Homeschooling

  • Autorenbild: Christine Nöh
    Christine Nöh
  • 25. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

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Nicht für die Schule, sondern fürs Leben lernen wir.

Seneca


Es gibt ja viele Menschen, die für Homeschooling plädieren und es scharf krisieren, dass es in Deutschland nicht erlaubt ist. Vor 20 Jahren hatte ich auch einmal gedacht, dass dies eine gute Idee wäre, aber heute sehe ich das anders.


Meiner Meinung nach ist ein Grund dafür, dass die Gesellschaft in den USA dermaßen auseinander bricht, auch das Homeschooling. Die Eltern entscheiden selbst, was sie den Kindern beibringen und viele geschichtlichen Zusammenhänge werden gar nicht gelehrt, weil die Eltern sie nicht wichtig finden, oder gar, weil sie das bewusst weglassen.


So haben die jungen Menschen gar keine gemeinsame Basis an Grundwissen darüber, wie eine Gesellschaft funktioniert. Die Kinder und Jugendlichen bleiben auch die meiste Zeit in ihrer gesellschaftlichen Blase, in der alle um sie herum so ähnlich denken und sind wie sie selbst und sie lernen nicht die Begegnung mit andersdenkenden und anderen Gruppen. Oft werden diese als Feindbilder empfunden und eine tägliche Begegnung findet einfach nicht statt.


Für das Selbstbild des Kindes ist es auch ein großer Unterschied, ob man in einer größeren Gruppe lernt. Man merkt, wenn man etwas nicht so gut kann wie andere, oder aber auch, wenn man etwas besser kann. Das ist zwar ein leider sehr Konkurenz fördernder Aspekt, aber es hilft eben auch für die eigene Selbstwahrnehmung. Ich kann mich selbst dann nicht so idealisieren, dass ich denke, ich wäre besser als alle anderen und ich kann gleichzeitig daraus auch Selbstvertrauen finden, wenn ich merke, dass ich etwas richtig gut kann.


Natürlich würde ich selbst an unserem eigenen Schulsystem noch einiges verändern und verbessern. Grundsätzlich finde ich es aber super wichtig, dass Kinder gemeinsam in die Schule gehen, soziales Zusammenleben lernen und eine gemeinsame Grundlage gelegt wird, von dem was Kinder wissen sollten.


 
 
 

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