• Christine Nöh

Freundschaft


Der beste Weg einen Freund zu haben,

ist der, selbst einer zu sein.

Ralph Waldo Emerson


Am Freitag Abend ging es um Freundschaft und das ist so ein wichtiges, umfangreiches Thema, dass ich noch meine eigenen Gedanken dazu schreiben möchte. Ich denke, dass es viel an mir selbst liegt, welche Freundschaften ich habe und wie diese Freundschaften aussehen. Das was ich selbst erwarte und das was ich selbst gebe, sind ganz entscheidend bei einer Freundschaft.


Sehr oft hört man ja, dass Menschen von anderen enttäuscht sind, dass andere eine Freundschaft ausgenutzt haben oder andere sich falsch verhalten haben, wenn eine Freundschaft vorbei ist. Es ist schon möglich, dass Menschen gravierende Fehler machen, so dass eine Fortsetzung einer Freundschaft nicht mehr sinnvoll ist.


Oft sind es aber auch die eigenen falschen Erwartungen, oder sogar kleine Missverständnisse die eine Freundschaft misslingen lassen. Wenn ich zu viel vom anderen erwarte, kann ich ganz schnell unzufrieden werden, mich selbst zurück ziehen und wundere mich dann, warum der andere mir so fremd geworden ist.


Mit meiner Freundin aus Süddeutschland telefoniere ich nur alle paar Monate mal und doch ist sie mir so nah, wie kaum ein anderer Mensch. Ich zähle niemals, wer denn das letzte mal angerufen hat, und wer denn jetzt dran sein müsste sich zu melden.


Ich habe Freundschaften, bei denen ich mich mehr melde und andere, bei denen der andere öfters schreibt oder anruft. Sobald ich anfangen würde Strichlisten zu führen, wer was gemacht hat, damit ich selbst auch wieder etwas mache, läuft es schief.


Für Menschen die mir wichtig sind, setze ich mich selbst ein, damit der Kontakt nicht abbricht. Aber ich kann mich auch entspannen und mich darauf verlassen, dass es Freunde gibt, die nicht sauer sind, wenn ich gerade keine Zeit habe mich zu melden.


Freundschaften sind ein Geben und Nehmen. Das ist aber nicht gleichmässig, sondern mal investiere ich ganz viel in eine Freundschaft und ein anderes mal kommt ganz viel von jemand zurück. So würde ich sagen, dass viel Gelassenheit gut ist, damit Freundschaften lange halten. Viel Gelassenheit und wenige Erwartungen.


Am besten ist es, wenn jeder einfach so sein kann, wie er ist und keiner dem anderen etwas beweisen muss. Wenn ich den anderen als Bereicherung für mein Leben sehe und nicht als das Gegenüber, das meine Vorstellungen erfüllen muss.


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