• Christine Nöh

Die Tore auf lassen


Gute Gedanken bringen gute Gefühle.

Youssef Zemhoute


Gefühle bestimmen oftmals unser Leben. Wir machen aber manchmal den Fehler, dass wir denken, mein Gefühl, das bin ich. Es ist eher so, dass wir eine Scheune sind mit zwei großen, offenen Toren. Die Gefühle sind wie Vögel, die in die Scheune hineinfliegen, darin kreisen und irgendwann wieder hinausfliegen.


Gefühle sind sozusagen nur als Gast in unserem Leben. Sie kommen, sie bleiben unterschiedlich lang und dann fliegen sie wieder weg.Wir aber denken, sie sind ein Teil von uns und sollten immer bei uns bleiben.


Diese bunten Paradiesvögel der Verliebtheit, mit ihren langen farbenfrohen Federn, wer möchte sie nicht in seinem Leben haben? Sie versprühen Lebensfreude und Leichtigkeit und alles wird hell und bunt. Aber eines Morgens wachen wir auf und sie sind wieder weg.


Vielleicht denken manche, sie könnten sie einfangen und in ein Käfig sperren, damit sie nie wieder wegfliegen. Aber dann verlieren die Vögel ihre Leichtigkeit und ihre Farben und das was wir gefangen halten ist nur noch ein schwaches Abbild dessen, was es einmal war.


Auch so ein Schwarm der Trauer mit schwarzen, krächzenden Krähen, die uns das Licht und die Freude rauben, können in unsere Scheune fliegen. Sie schaffen es vielleicht, alle anderen kleinen bunten Vögel der Freude zu vertreiben.


Es sind dunkle und schwere Zeiten, die manche durchstehen müssen. Aber wir sollten niemals die Scheunentore schließen und denken, dass es nun immer so bleibt.


Wenn wir die Tore offen lassen, dann fliegen auch diese Vögel, vielleicht langsam, einer nach dem anderen wieder hinaus und machen wieder Platz für neues.


In allen Situationen unseres Lebens sollten wir uns bewusst machen, dass wir nicht unsere Gefühle sind, sondern dass diese uns nur besuchen. Wir sollten sie niemals festhalten oder einsperren, denn so kann man mit Vögeln nicht umgehen.


Wir können sie beobachten, uns darüber freuen und immer die Tore auflassen, damit sie hinein und wieder hinaus fliegen können.


Und wenn wir das richtige Futter auslegen, dann locken wir damit auch immer wieder die Vögel an, die uns gut tun und uns Freude bringen. Das Futter für unsere Gefühle sind immer unsere Gedanken.


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