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Wo wir herkommen

Autorenbild: Christine Nöh
Christine Nöh
vor 47 Minuten
2 Min. Lesezeit

Zukunft braucht Herkunft.

Odo Marquard


Wenn wir unsere momentane Situation betrachten, sollten wir nicht nur die letzten 10 Jahre sehen, sondern den letzten 100 Jahre Beachtung schenken. Die Jugend von heute ist sich gar nicht bewusst, unter welchen Bedingungen Menschen vor 50 Jahren jung waren.


Meine Kindheit ist mit den heutigen Leben kaum noch zu vergleichen. Es gab von allem weniger: weniger Unterhaltung, weniger Spielsachen, weniger Freizeit, weniger Komfort, weniger Technik. Samstags musste man 4 Stunden in die Schule, Nachmittags hatte man neben Hausaufgaben immer häusliche Verpflichtungen, Spülen, Abtrocknen, Putzen, im Garten helfen und Holzstapeln waren ganz normal im Alltag.


Wenn man samstags gebadet hat, musste man erst mal Feuer im Ofen machen, dass genügend Wasser warm war. Ein Telefon hatten wir erst im Haus als ich 11 Jahre alt war, davor musste man zur Telefonzelle gehen, wenn man mit jemandem telefonieren wollte. Im Urlaub war ich in meiner Kindheit nie. Mit 14 habe ich Ferienjobs gemacht, damit ich danach mit auf eine Freizeit fahren konnte. Es gibt noch sehr vieles mehr, was heutige junge Menschen sich gar nicht vorstellen können.


Dabei war meine Kindheit im Vergleich zu meiner älteren Schwester schon "Luxus". Wir haben vielleicht das Glück gehabt, in eine Zeit hinein geboren zu sein, in der es immer aufwärts ging. Aber die Zukunft wurde uns auch nicht geschenkt oder versprochen. Vieles davon haben wir selbst gestaltet, ganz ohne die Hilfe von Politikern.


Statt nur darüber zu klagen, was alles nicht mehr geht, sollten wir mal erkennen, auf welchem Niveau wir leben. Aber es ist durchaus richtig, dass man vieles viel besser machen könnte.


Unser gemeinsames Hauptproblem sind nicht die anderen Generationen, sondern die wenigen Menschen und Konzerne, die Milliarden scheffeln und auf unser aller Kosten Reichtümer ohne Ende anhäufen. 12 Menschen weltweit besitzen die Hälfte des gesamten Weltvermögens. Ob das vielleicht unser wirkliches Problem sein könnte?




 
 
 

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Die Liste der 1000 Dinge für die man dankbar ist:

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  1. MeinLeben

  2. Freunde

  3. Familie

  4. Dach über dem Kopf

  5. Leckeres Essen

  6. Trinken

  7. Möglichkeit zum Ausschlafen

  8. Vogelgezwitscher

  9. Leckeres Frühstück

  10. Sesamring mit Butter

  11. Möglichkeit zum Homeoffice

  12. Schule

  13. netter Busfahrer

  14. Sonnenschein

  15. warme Dusche

  16. Fussball spielen

  17. kein Krieg

  18. Möglichkeit etwas mit der Familie zu machen

  19. Urlaub

  20. einen Garten haben

  21. eigene Früchte ernten

  22. ein Hobby zu haben, das mich erfüllt

  23. nette Menschen, die dieses Hobby mit mir teilen

  24. wenn andere lesen, was ich schreibe

  25. Möglichkeit Koffer zu packen

  26. Waschmaschine 

  27. Spülmaschine

  28. USA Reise

  29. Sommer

  30. gesunde Beine

  31. Computer

  32. gutes Internet

  33. Dach über dem Kopf

  34. E-Bike

  35. draußen frühstücken

  36. etwas mit den Kindern unternehmen

  37. Wäschetrockner

  38. ​

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