Besser nicht
- Christine Nöh

- vor 12 Minuten
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Berühmt möchte ich sein, sagst du und weißt nicht, was du redest. Berühmt sein heißt, mit nackten Füßen über ausgestreute Glasscherben dahinschreiten.
Marie von Ebner-Eschenbach
Der Künstler, der diese Eule im Wald aus einem Baum geschnitzt hat ist nicht bekannt und nicht berühmt. Aber er hat mir damit auf jeden Fall ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. Viele haben als "Lebensziel" berühmt zu werden, aber ich bin sehr froh, dass ich es nicht bin.
Wenn ich sehe und höre, wie oft und mit welchen Mitteln bekannte und berühmte Menschen angefeindet werden, dann bin ich dankbar, dass mich niemand kennt. Es ist ja nicht so, dass einem alle zujubeln und applaudieren. Man steht dann im Rampenlicht und auch die Fehler, die ja jeder Mensch hat, werden von allen Seiten beleuchtet.
Noch schlimmer ist jedoch, dass Menschen mit falschen Anschuldigungen angegriffen werden. Das war schon immer so, aber ich finde, dass es jetzt noch schlimmer geworden ist. Mit Hilfe von KI kann man ja vieles fälschen und die meisten Menschen können das nicht mehr unterscheiden.
Wie gut ist es, nicht berühmt zu sein. Ich kann anziehen was ich will, kann ohne durch die Stadt bummeln, ohne dass mich jemand erkennt und muss mich nicht schützen oder bewachen lassen. Wir bewundern oft berühmte Menschen und wissen unser einfaches, normales Leben gar nicht genug zu schätzen.
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