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Ewig grüßt das Murmeltier
Auch der Schnee von gestern fiel einst frisch vom Himmel. Walter Ludin Gestern noch bin ich nachmittags im schönsten Sonnenschein spazieren gegangen und heute ist alles wieder weiß. Alle paar Tage kommt der Winter zurück. Da ist er dieses Jahr sehr hartnäckig. Es kommt mir vor, wie im Film "Und täglich grüßt das Murmeltier". Ich habe mich jetzt morgens auch auf eine Tradition zurück besonnen, die schon Jahrzehnte, man kann sogar sagen, ein halbes Jahrhundert zurück liegt. Wä

Christine Nöh
16. Feb.2 Min. Lesezeit


Ein Gedicht
Es heben sich vernebelt braun die Berg aus dem klaren Weiss. Und aus dem Weiss ragt braun ein Zaun, steht eine Stange wie ein Steiss. Ein Rabe fliegt so schwarz und scharf wie ihn kein Maler malen darf, wenn er´s nicht etwa kann. Ich tapse einsam durch den Schnee vielleicht steht links im Busch ein Reh und denkt dort geht ein Mann. Joachim Ringelnatz Mit diesem Winterlieblingsgedicht grüße ich an einem Tag, an dem ich mit Sicherheit nicht durch den Schnee stapfen kann, da der

Christine Nöh
2. Feb.1 Min. Lesezeit


Spatzen
Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen. Johannes Bosco Gestern morgen dachte ich noch, dass von der akuten Krankheit nur noch ein kleines bisschen Husten übrig geblieben ist, und dass das bestimmt schnell weg geht. Der Husten hat sich jetzt aber ziemlich ausgewachsen und dominiert meinen Gesamtzustand auf unangenehme Weise. Also wird es höchste Zeit, dass ich mit Kanonen auf Spatzen schieße, denn jetzt gehe ich

Christine Nöh
31. Jan.1 Min. Lesezeit


Mehr als sonst
Auch die Pause gehört zur Musik. Stefan Zweig Heute freue ich mich noch mehr als sonst über das kommende Wochenende. Ich werde in der Schule ganz normal Unterricht machen. Das wird schon klappen, da ich nur nette Klassen habe. Aber dann bin ich froh, wenn ich mich über das Wochenende erholen kann. Es ist alles echt noch viel anstrengender, wenn man nicht ganz fit ist. Ich bin aber nicht so krank, dass ich zu Hause bleiben müsste. Wahrscheinlich halte ich auch deshalb durch,

Christine Nöh
30. Jan.1 Min. Lesezeit


Wie läufts mit den Vorsätzen
Der schwierigste Weg, den der Mensch zurückzulegen hat, ist der zwischen Vorsatz und Ausführung. Wilhelm Raabe Bekanntlich überleben die meisten Vorsätze kaum den Januar. Deshalb habe ich mir schon mal nicht so viel vorgenommen. Eigenlich habe ich nur den Vorsatz wieder so viele Bücher wie letztes Jahr zu lesen. Das wären dann 2 Bücher pro Woche. Bisher liege ich sehr gut damit und es ist ein guter Anfang. Natürlich ist das Jahr noch lang und ich weiß, dass ich nicht immer g

Christine Nöh
28. Jan.1 Min. Lesezeit


Skeptisch
Glaube nicht alles was du denkst - oder fühlst. Anna Chancelor Manchmal genügt ein kleiner Moment, ein Satz, den jemand sagt, ein Blick, eine Geste und ich fühle mich plötzlich schlecht. Ich denke, dann zum Beispiel: "Ich schaff das nicht, ich bin nicht gut genug, die anderen sind viel besser (schöner)". Das muss noch nicht einmal etwas von Außen sein, dass ich mich so fühle. Es können die Gedanken im Kopf sein, die einen plötzlich verurteilen. Ich vergleiche mich mit anderen

Christine Nöh
19. Jan.2 Min. Lesezeit


Nicht immer was Neues
Sie wissen nicht, daß sie nur die Jagd und nicht die Beute suchen. Blaise Pascal Ich brauche nicht jeden Tag neue Eindrücke, besondere Erlebnisse oder ausergewöhnliche Vorkommnisse. Es ist so wichtig, dass man immer wieder das bestaunt, was man schon hat, dann braucht man nichts Neues kaufen. Aber es macht eben Spass etwas zu Entdecken, zu Ergattern, zu Erreichen. Oftmals hat die Sache den Reiz verloren, sobald sie bei uns im Schrank liegt. Es ist nichts besonderes mehr, sob

Christine Nöh
15. Jan.1 Min. Lesezeit


Flexibel bleiben
Man muss flexibel und dankbar bleiben für das, was das Leben bietet. Victor Frankl Es kommt gerade gar keine Routine auf im Schulalltag. Ständig gibt es wetterbedingt Unterbrechungen und dann nahen schon die Halbjahreszeugnisse und ein neuer Stundenplan. Ich finde noch keinen Rhythmus und ich denke, dass es den Schülern genauso geht. Sie finden dann auch ganz schwer in den normalen Unterricht hinein. Eigentlich könnte man denken, dass es ja einfacher ist, wenn immer mal etwa

Christine Nöh
13. Jan.1 Min. Lesezeit


Verpeilt
Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man alles vergessen hat, was man gelernt hat. Werner Heisenberg Mein Vorsatz für das Neue Jahr wird ab sofort sein, dass ich alle Termine in den Kalender eintrage. Ich habe nämlich mal wieder einen Termin völlig verpeilt, weil ich mir gemerkt hatte, dass er am 15.01. wäre. Aber er war am 07.01. und somit ist er schon vorbei und ich war nicht da. Das ist mir jetzt unglaublich peinlich, weil ich selbst ja nicht begreifen kann, wie mir sow

Christine Nöh
12. Jan.2 Min. Lesezeit


Besser nicht
Berühmt möchte ich sein, sagst du und weißt nicht, was du redest. Berühmt sein heißt, mit nackten Füßen über ausgestreute Glasscherben dahinschreiten. Marie von Ebner-Eschenbach Der Künstler, der diese Eule im Wald aus einem Baum geschnitzt hat ist nicht bekannt und nicht berühmt. Aber er hat mir damit auf jeden Fall ein Lächeln auf mein Gesicht gezaubert. Viele haben als "Lebensziel" berühmt zu werden, aber ich bin sehr froh, dass ich es nicht bin. Wenn ich sehe und höre, w

Christine Nöh
11. Jan.1 Min. Lesezeit


Lichter aus
Wenn uns die Lichter ausgehen, gehen uns vielleicht die Sterne auf. Walter Ludin Gestern hatte es den ganzen Tag geregnet, so dass der Schnee auf dem Balkon weggetaut ist. Diese Gelegenheit habe ich genutzt, um die Lichterketten abzubauen, die ich am Geländer festgemacht hatte. Es ist nun tatsächlich die Zeit, in der es gut ist, die Weihnachtsdekorationen wieder wegzuräumen, aber um dieses Beleuchtung am Balkon tut es mir leid. Gerne habe ich in den letzten Wochen auf meinem

Christine Nöh
10. Jan.1 Min. Lesezeit


Frühzeitig
Wer fest auf seinen Füßen steht, sehe zu, dass er nicht falle. Christoph Martin Wieland Diese Warnung gilt heute in vielen Landesteilen. Die Wetterwarnungen haben dieses mal viele Veränderungen gebracht. Nachdem gestern schon einige Busse nicht gefahren sind, obwohl die Straßen eigentlich frei waren, bin ich froh, dass wir heute Online Unterricht machen. So können wir auch noch einmal trainieren, wie das mit dem Treffen am Computer klappt. Wenn man etwas lange nicht nutzt, ve

Christine Nöh
9. Jan.1 Min. Lesezeit


Auf Vorrat
Humorvolle Menschen haben es leichter im Leben: Sie haben einen unerschöpflichen Vorrat an Freude in sich. Ernst Ferstl Wie sieht deine Vorratshaltung aus? Immer öfter wurde ich in letzter Zeit darauf hingewiesen, so dass ich tatsächlich mal ein paar mehr Dosen eingekauft habe und im Keller lagere. Damit bin ich noch Meilen entfernt von den Preppern, die sich mit allem auf alles vorbereiten. Ich habe jetzt einfach ein paar mehr Vorräte im Schrank als zuvor. Ich blicke nicht

Christine Nöh
8. Jan.1 Min. Lesezeit


Kaltstart
Hier ist der Start, dort ist das Ziel. Dazwischen musst Du laufen Emil Zatopek Jetzt geht es weiter und trotz Kälte und Schnee müssen wir wieder früh aufstehen und raus. In solchen Momenten wünschte ich ein Bär zu sein und schön Winterschlaf machen zu können. Aber das geht natürlich nicht, also konzentriere ich mich auf das, was schön ist. Es ist schön wieder Kollegen zu treffen und auch auf viele Schüler freue ich mich. Ich bin gespannt, was sie zu erzählen haben und freue

Christine Nöh
7. Jan.1 Min. Lesezeit


Gespalten
Wir sind so stark, wie wir einig, und so schwach, wie wir gespalten sind. Joane K. Rowling Ein Baum kann durchaus weiterleben, auch wenn er in der der Mitte einen großen Spalt hat. Der Baum wird ja über die äußere Rinde ernährt und so lange diese in Takt ist, ist scheinbar alles gut. Aber jeder, der länger darüber nachdenkt, merkt auch, dass so ein Baum viel stärker gefährdet ist, als ein gesunder Baum. Die Stabilität geht verloren, Krankheiten und Schädlingen können leicht

Christine Nöh
6. Jan.1 Min. Lesezeit


Ruhe
Loslassen schafft Raum, für das was kommen darf. unbekannt Für diese Zeit der Ruhe bin ich gerade sehr dankbar. Es hat gut getan, runterzuschalten, ohne Termine und Uhr zu leben und einfach das zu machen, was gerade vor mir lag. Normalerweise ist alles durchgetaktet, ich muss immer auf die Uhr schauen und habe immer irgendwelche Aufgaben zu erledigen. Es ist gar nicht so einfach, sich selbst zu erlauben, nichts zu erreichen, keine Leistung vorzuweisen und ohne Druck in den Ta

Christine Nöh
5. Jan.1 Min. Lesezeit


Kopf im Schnee
Wie groß ein Problem wirklich ist, zeigt sich, wenn man dafür nicht mehr genug Sand findet, um den Kopf reinzustecken. Karl-Heinz Karius Hannahs kleiner Hund Elfie liebt den Schnee. Gestern hat sie mit Begeisterung immer wieder den Kopf im Schnee vergraben, um mich danach wie ein Yeti anzusehen. Bei den erfreulichen Mengen Schnee, die wir heute haben, möchte ich am liebsten auch meinen Kopf in den Schnee stecken. So tief, dass ich nichts mehr von der übrigen Welt sehe und h

Christine Nöh
4. Jan.1 Min. Lesezeit


Schnee im Winter
Der Schnee von gestern ist immerhin das Wasser von heute. Ralph Boller Ganz überraschend und ungewöhnlich haben wir tatsächlich Schnee im Januar. Ich freue mich darüber, denn so sieht die Welt direkt freundlicher aus. Die schönsten Erinnerungen an Schnee kommen aus meiner Kindheit. Ich sehe mich wieder am Fenster stehen und mit Begeisterung die Flocken beobachten. Ich erinnere mich an Schlittenfahrten und eingefrorenen Zehen, an selbstgebaute Iglos und Schneeballschlachten.

Christine Nöh
2. Jan.1 Min. Lesezeit


Entropie
Chaos ist die Ordnung, die wir nicht verstehen. Konstantin Wecker Fast unser ganzes Leben ist ein Kampf gegen die Entropie, den Verfall, das Chaos. Alles was wir neu erwerben, bleibt nicht lange neu. Es bekommt Kratzer, Beulen, verliert die Elastizität. Schöne Stoffe werden rauer, Farben blasser und Schimmer verliert seinen Glanz. Wir kämpfen dagegen an mit guter Pflege und besonderen Mittelchen. Wir schmieren Creme ins Gesicht und Masken in die Haare und doch können wir die

Christine Nöh
28. Dez. 20251 Min. Lesezeit


Ist das echt?
Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man sie überall schön. Vincent van Gogh Die Weihnachtssterne in dieser Idylle sieht fast etwas kitschig und unwirklich aus. Da kann die Pflanze aber nichts dafür. Sie wächst tatsächlich in solch einer Umgebung. Wir sind es, die dem ganzen diesen weihnachtlichen Touch gegeben haben, weil wir eben die bunten Blättergewächse im Dezember verschenken. Es hat sich eben so ergeben, dass die Blätter in unserer Winterzeit so bunt erscheine

Christine Nöh
10. Dez. 20251 Min. Lesezeit
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