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  • AutorenbildChristine Nöh

Wie geht´s?


Der Lebenskünstler weiß, daß es vor allem darauf ankommt,

sich mit den richtigen Leuten zu vergleichen.

Hendrik Johann Ibsen


"Wie geht´s?" ist die Frage, die wir wahrscheinlich am meisten gestellt bekommen und die man sehr oft nicht wirklich ernst beantwortet. Denn uns ist auch klar, dass der andere gar nicht wissen will wie es uns tatsächlich geht, sondern nur aus Höflichkeit fragt. Das ist auch völlig okay so, denn es ist eine freundliche Floskel, mit der man etwas Nettigkeit austauschen kann.


Wenn ich mich nun tatsächlich frage, wie es mir geht, dann ist darauf die Antwort sehr oft auch nicht objektiv, sondern eine Beurteilung meines Lebens im Vergleich mit anderen. Es ist möglich, dass alles bei mir gut ist, aber ich von einer Freundin oder einem Freund etwas erfahre, dem es so viel besser geht und schon fühle ich mich nicht mehr gut.


Ich mache mir dann selbst ein Bild davon, wie mein Leben sein sollte und wenn ich es mit meiner Realität vergleiche, dann passt es nicht zusammen und schon fühle ich mich schlecht.


Unsere Gefühle suchen sehr oft etwas in der Außenwelt mit dem sie sich vergleichen können und daran orientieren sie sich, wenn sie uns sagen, wie wir uns fühlen sollen. Wenn wir uns traurig oder unglücklich fühlen, dann ist die richtige Frage: "Mit wem habe ich mich gerade in Gedanken verglichen?" und nicht: "Was ist bei mir Falsch?"


Es kommt also darauf an, sich mit den richtigen Menschen zu vergleichen und dann fühle ich mich direkt besser. Grundsätzlich finde ich aber, dass es noch besser ist, wenn ich lerne in meinen Gefühlen von anderen unabhängig zu werden und mich auf mein eigenes Leben zu konzentrieren.


Ich kann mir jeden Morgen zehn Dinge überlegen, die in meinem Leben gut sind und schon habe ich Gründe genug mit meiner Situation glücklich zu sein. Wie wir uns fühlen ist nicht wirklich etwas das von außen vorgegeben wird, sondern das ich mit meinen Gedanken mit bestimmen kann.



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