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Was ist Reichtum

  • Autorenbild: Christine Nöh
    Christine Nöh
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Es ist ebenso schwierig für die Reichen, Weisheit zu erlangen,

wie für die Weisen, Reichtum zu erlangen.

Epiklet


Reichtum wird von vielen bewundert und es gibt die trügerische Lehre, dass Gott den gerechten Menschen segnet und ihm Reichtum beschert. Das ist ja wunderbar bequem, wenn man sagen kann, dass ich reich bin, weil ich gesegnet bin.


Gottes Absicht kann nie sein, uns zu reichen in Wohlstand strotzenden Menschen zu machen. Sein Ziel ist vielmehr, dass wir mitfühlend, helfend und freigiebig sind, dass wir Not lindern und uns für die Unterdrückten und Ausgestoßenen einsetzen. Anhäufen von Macht und Reichtum ist kein Ziel der biblischen Botschaft. Im Gegenteil, warnen die biblischen Texte sehr oft vor Reichtum und Habgier.


Reichtum fängt auch schon da an, wo ich zwei Mäntel habe und einen dem abgeben soll, der keinen hat. Da muss ich mich selbst an die Nase packen, denn ich habe viele Jacken. Wir wissen aber genau, dass es heute nicht mehr um Kleidung und Jacken geht, sondern eigentlich um viel mehr. Es geht um die Sichtweise auf mein Leben und die Wahrnehmung dessen, was um mich herum passiert.


Ich bin mir bewusst, dass ich nicht alle Not lindern kann, die ich wahrnehme. Jeder hat nur eine begrenzte Kraft. Aber es macht einen Unterschied, ob ich mich selbst und meine Bedürfnisse an erste Stelle setze und alle anderen egal sind oder ob ich auch für die anderen da bin. Das schöne ist, dass für jeden ein anderes Maß gilt und das Maßband liegt nicht um dem Kopf, sondern um das Herz.


Interessanter Weise habe ich die Erfahrung gemacht, dass ich niemals Mangel hatte, auch wenn ich abgegeben habe. Das, was ich brauche, kommt immer wieder zu einem zurück. Es wäre auch absurd zu denken, dass ich das alles perfekt umsetze. Sehr oft denke ich zuerst an mich selbst und dann erst irgendwann an andere. Aber es geht darum, sich immer wieder daran zu erinnern, worauf es wirklich ankommt. Wahrer Reichtum ist nicht viel zu besitzen, sondern viel Gutes tun zu können.




 
 
 

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  3. Familie

  4. Dach über dem Kopf

  5. Leckeres Essen

  6. Trinken

  7. Möglichkeit zum Ausschlafen

  8. Vogelgezwitscher

  9. Leckeres Frühstück

  10. Sesamring mit Butter

  11. Möglichkeit zum Homeoffice

  12. Schule

  13. netter Busfahrer

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  15. warme Dusche

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  18. Möglichkeit etwas mit der Familie zu machen

  19. Urlaub

  20. einen Garten haben

  21. eigene Früchte ernten

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