Von den Träumen verweht
- Christine Nöh

- vor 3 Minuten
- 2 Min. Lesezeit

Die Menschen vergessen, was du sagst und was du tust.
Aber wie sie sich in deiner Gegenwart gefühlt haben, vergessen sie nie.
Maya Angelou
Heute Nacht hatte ich eine geniale Idee für einen Text im Blog und eine passende Überschrift parat. Ich war mir sicher, dass das so gut ist, dass ich heute morgen alles noch weiß. Das einzige, woran ich mich jetzt erinnere, ist, dass ich eine super Idee hatte. Mehr nicht. Alles ist weg und wie ausgelöscht durch die Träume der Nacht.
Das ist für mich unbegreiflich, denn es war so einfach und gut gewesen. Ich weiss, dass man einen Zettel und einen Stift am Bett haben sollte, damit man sich gute Ideen notieren kann. Ich fürchte aber, dass ich nachts zu müde bin, um mich dazu aufzuraffen. Da bin ich ja noch sicher, dass ich das nicht vergessen kann.
Vergessen habe ich auch, wo ich vor vielen Wochen selbstgemalte Buttons verstaut habe. Ich hatte einige schöne Buttons gestaltet, um diese bei Kunst im Garten anbieten zu können. Die habe ich so gut eingepackt, dass ich sie bis jetzt nicht wieder gefunden habe. Dabei war es auch ganz logisch, wo ich diese verstaut hatte. Damals zumindest.
Ich bin mal echt gespannt, wann die wo auftauchen. Wie bei Ostereiern, bei denen man nicht mehr weiss, wo man sie versteckt hatte. Es bleibt spannend. Irgendwann, wenn ich nicht mehr dran denke kommen sie irgendwo raus und dann ich weiss wieder, warum dieser Ort sinnvoll gewesen ist.
Ich könnte heute ja auch vergessen, dass wir noch eine Woche Schule haben, aber das mache ich dann besser doch nicht.




Kommentare