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  • AutorenbildChristine Nöh

Unverzichtbar


Jetzt gibt es einen sprechenden Kühlschrank.

Wenn der auch noch putzen und spülen könnte, wer sollte da noch heiraten.

Harald Schmidt


Auf zwei Maschinen möchte ich wirklich nicht verzichten. Das ist die Waschmaschine und besonders die Spülmaschine. Eigentlich integrieren wir sie in unseren Alltag, ohne dass wir viel darüber nachdenken, aber sie ist für mich sehr wertvoll.


Ich kenne auch gut die anderen Zeiten, in denen ich früher jeden Mittag nach dem Essen mindestens eine halbe Stunde mit Abtrocknen beschäftigt war und ich musste meist noch nicht mal spülen. Das Spülen ging immer in den Rücken und die Hände wurden immer so aufgeweicht, deshalb habe ich immer lieber Abgetrocknet.


Wie schön ist es, alles einfach in die Maschine zu räumen und sauber wieder heraus zu holen. Wie schnell habe ich mich daran gewöhnt es als Selbstverständlichkeit anzusehen und nicht wahrzunehmen, dass es auch ein gewisser Luxus ist, wenn man das hat.


Im Rückblick wird mir aber auch bewusst, dass diese Zeiten des Spülens und Abtrocknens auch wertvolle Zeiten zur Kommunikation waren. Denn ich glaube, dass ich nie so intensiv mit meiner Mutter geredet hatte wie in dieser halben Stunde. Man war zusammen, hatte Zeit und so kam so manches ins Gespräch, wofür man sich sonst nicht die Zeit genommen hätte.


Das Leben war insgesamt einfach langsamer, weil man so viele Routine Arbeiten erledigen musste, die wir heute so nebenbei erledigen und dann zum nächsten weiter springen. Aber ich möchte diese Zeit auf keinen Fall idealisieren und möchte auch auf keinen Fall dahin zurück. Vielleicht ist es aber möglich, an anderen Stellen Möglichkeiten zum Miteinander Reden zu schaffen, nicht dass wir am Ende nur noch nebeneinander her rennen und uns nicht mehr zuhören.


Und jeden Tag, freue ich mich bewusst darüber, wenn ich Geschirr in die Spülmaschine räume, dass ich nicht von Hand abwaschen muss.


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