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  • AutorenbildChristine Nöh

Sammel Leidenschaft


Es scheint, dass eine Vorliebe für das Sammeln von Käfern

ein Vorzeichen von Erfolg im Leben ist.

Charles Darwin


Das Sammeln von Dingen ist etwas, das viele Menschen auf die eine oder andere Art teilen. Wenn es von etwas verschiedene Exemplare gibt, dann neigen wir dazu alle haben zu wollen, wenn uns eines davon gefällt. Das kann eigentlich alles sein, was es so gibt.


Angefangen bei Steinen, Muscheln, Tassen, Handtaschen, Autos und für die ganz Exklusiven Häuser. Man kann auch Erfolge, Wissen, Beziehungen und Reiseziele sammeln. Eigentlich gibt es keine Beschränkung dafür, was man sammeln kann. Als Kindern sammelten wir Aufkleber und Comichefte und später werden die Sammelobjekte anspruchsvoller und vielseitiger.


Wenn ein Produkt unsere Sammelleidenschaft aktiviert, dann hat der Hersteller direkt gute Karten für seinen Verkaufserfolg. Denn oftmals fragen wir gar nicht mehr danach, ob wir das denn benötigen und wollen es einfach nur haben.


Bei mir hat jetzt die Sammelfalle bei einer Kunstzeitschrift zugeschnappt. Ich habe eine Zeitschrift davon entdeckt, die sehr stilvoll eine bestimmte Kunstrichtung beschreibt was mir sehr gut gefiel. Kaum hatte ich entdeckt, dass dies die Nummer 16 der bisherigen Ausgaben war, da habe ich auch schon im Internet nachgeforscht, ob ich nicht auch an die anderen Exemplare dran käme.


Das kann ich ja für meinen Kunstunterricht sehr gut gebrauchen und schon brannte das Feuer des Sammelns in mir. Natürlich hatte ich gehofft, dass jemand alle Zeitschriften gekauft hatte und diese nun günstig wieder verkauft. Dem war aber nicht so. Also habe ich mich jetzt selbst gebremst und lese zunächst einfach das, was ich habe.


Es war für mich am interessantesten mich selbst dabei zu beobachten wie dieser Jagdtrieb hervorkam und ich plötzlich etwas haben wollte, von dem ich vor einem Tag noch nicht einmal wusste, dass es das gibt.


Wenn wir den Mechanismus kennen, dann verhindert es nicht unbedingt, dass ich zu sammeln beginne, aber ich kann es mir bewusst machen und mich dann gegen eine weitere Verfolgung des Sammelziels entscheiden. Oftmals denken wir gar nicht darüber nach und kaufen etwas, einfach weil wir das Bedürfnis haben, es haben zu wollen. Mit jedem weiteren Teil einer Sammlung wird unser Belohnungssystem im Gehirn aktiviert, was oft stärker ist als die Vernunft.


Es ist daher eine gute Gewohnheit über Kaufentscheidungen erst einmal zu schlafen. Das hilft nicht immer, aber immer mal wieder... Jetzt konzentriere ich mich lieber wieder darauf gute Fotos zu sammeln, denn das kostet nicht so viel und verbraucht nur den Platz auf meiner Festplatte.



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