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  • AutorenbildChristine Nöh

Mach den Rolladen runter


Regeneration und Schlaf ist für den ganzen Menschen,

was das Aufziehen für die Uhr.

Arthur Schopenhauer


Man denkt vielleicht, dass die Zeit des Schlafens verlorene Zeit ist und dass der viele Schlaf das Leben so kurz macht. Wir verschlafen ja ungefähr ein Drittel unseres Lebens. Tatsächlich ist der Schlaf so wichtig für unseren Körper, dass es das Leben verkürzt und die Lebensqualität beeinträchtigt, wenn wir zu wenig schlafen.


Es gibt unzählige Studien zum Schlaf, die wirklich interessant sind und ich lerne auch gerne immer wieder etwas dazu, denn auch ohne Studien weiss ich, dass ich schlechtere Laune habe, wenn ich schlecht geschlafen habe oder schneller krank werde, wenn ich längere Zeit zu wenig schlafe.


Jetzt habe ich von einer Forschung erfahren, die herausgefunden hat, dass der Schlaf besser ist, wenn man mit einer Schlafmaske schläft, oder eben in einem dunklen Zimmer. Seit Jahrzehnten bin ich ein Verfechter davon, dass ich den Rolladen oben haben möchte, damit ich sehe, wenn es hell wird. Vielleicht auch, damit ich mitbekomme was draußen so passiert.


Ich bin wahrlich kein Beispiel für guten Schlaf und werde Nachts sehr oft wach, daher habe ich beschlossen dies einfach mal zu testen. Seit 3 Tagen schlafe ich nun im dunklen Zimmer und in einer der drei Nächte bin ich tatsächlich nur einmal aufgewacht. Was mich jetzt heute morgen überrascht hat: Ich bin um 7 Uhr aufgewacht, auch wenn das Zimmer total dunkel war, brauche es also nicht, dass es hell wird um Wach zu werden.


Nach drei Tagen kann man ja noch keine entscheidenden Ergebnisse feststellen, aber mein erster Eindruck ist, dass es tatsächlich etwas besser klappt mit meinem Schlaf. Ob ich meinen eingefleischten Grundsatz nun tatsächlich auf Dauer ändern werde, weiss ich noch nicht sicher, aber es ist eine gute Erfahrung einfach mal etwas anders zu machen als ich es in den letzten vierzig Jahren gemacht habe.


Vielleicht ist die größte Herausforderung für mich, mich selbst in Frage zu stellen und nicht an etwas festzuhalten, weil ich es immer so gemacht habe. Das tut mir wirklich gut, denn es hilft flexibel zu bleiben und nicht so festgefahren zu werden. Die wichtigste Erkenntnis für mich ist, dass man nie zu alt ist, um noch mal was zu ändern und dass Veränderungen bei den kleinen Gewohnheiten beginnen.



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