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  • AutorenbildChristine Nöh

Fomo pur


Wer nichts verpassen will, verpasst alles.

Walter Ludin


Kennst du noch das Gefühl, das man als Kind hatte, wenn man auf einem Geburtstag nicht eingeladen war, oder als Jugendlicher, wenn man bei einer Party nicht dabei war? Ich erinnere mich noch genau an eine Party, bei der alle dabei waren und ich selbst war krank im Bett. Ich hatte alles gemacht, um rechtzeitig gesund zu werden, aber es hat nicht funktioniert.


Es war einer meiner schlimmsten Abende als junger Mensch, denn ich dachte, dass ich das wichtigste überhaupt verpasse. Hinterher ist das Leben für mich aber genauso weiter gegangen, wie bei allen anderen auch.


Heute kann man diese Gefühle täglich und fast überall bekommen, wenn man einen Blick in die sozialen Medien wirft. Immer ist jemand an einem faszinierenden Ort, oder feiert, oder erlebt etwas Tolles. Man muss nur ins Handy schauen und schon bekommt man Fomo (fear of missing out). Manche können gar nicht mehr mit ganzem Herzen an einem Platz sein, weil sie ständig sehen, dass andere woanders sind und man etwas verpassen könnte.


Selbst wenn man selbst gerade etwas Schönes erlebt, kann man den Eindruck bekommen, dass das was andere machen noch cooler ist und schon hat mein ein trauriges Gefühl in sich. Wir wissen genau, dass wir nicht vergleichen sollten und doch ist es manchmal schwierig sich selbst davor zu schützen.


Dabei verpassen wir am allermeisten, wenn wir immer denken, dass wir was verpassen. Weil wir dann immer unsere momentane Situation mit anderen vergleichen und gar nicht merken, dass es uns selbst auch super gut geht. Möglicherweise sehen andere unsere Bilder und würden gerne genau jetzt mit uns tauschen.


Am besten geht es uns, wenn wir immer mit ganzem Herzen genau da sind, wo wir eben sind. Denn wir haben nur unser eigenes Leben, deshalb sollten wir das Beste daraus machen ohne davor Angst zu haben, irgendwo etwas zu verpassen.



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