Eingeschränkte Freiheit
- Christine Nöh

- vor 4 Stunden
- 2 Min. Lesezeit

Die Menschen sind nicht Gefangene des Schicksals, sondern nur ihres Denkens.
Franklin D. Roosevelt
Eigentlich denkt man von sich selbst, dass man selbst entscheidet, was man denkt und was man tut. Wir fühlen uns selbstständig und unabhängig. Aber ich glaube, dass wir uns da täuschen. Wir passen uns viel mehr an unsere Umgebung an, als wir für möglich halten.
Die Menschen, mit denen wir viel Zeit verbringen, beeinflussen, was wir kaufen, was wir gut finden und wie wir uns anziehen. Das ist nicht mehr so wie bei Teenagern, die sehr viel Wert darauf legen, alles genauso zu haben, wie die Freunde. Aber es gibt immer eine unauffällige Anpassung an die eigene Umgebung, die uns gar nicht so bewusst ist.
Wenn Freunde in unserem Umfeld alle paar Jahre die Möbel austauschen, um wieder ganz vorne zu sein, dann denkt man plötzlich, dass dies ein normales Verhalten ist. Wenn andere 3 mal im Jahr in den Urlaub fliegen, dann ist das plötzlich erstrebenswert.
Es ist normal, dass man sich an den Freundeskreis anpasst. Aber ich kann es auch anders machen, wenn ich bewusst darüber nachdenke. Ich kann mich für andere Werte und anderes Verhalten entscheiden. Ich kann mich dafür interessieren, wie denn Menschen leben, die nicht in meiner Bubble sind und verstehen, dass mein eigener Standard nicht Status Quo ist.
Wenn ich über den eigenen Tellerrand hinausblicke und sehe, dass es unglaublich unterschiedliche Arten zu leben gibt, dann kann ich mich dafür entscheiden, etwas anders zu machen, als die Menschen um mich herum und mich wohl damit fühlen.
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