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Flashback

  • Autorenbild: Christine Nöh
    Christine Nöh
  • vor 2 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Erinnerungen sind aus wundersamen Stoff gemacht - trügerisch und dennoch zwingend, mächtig und schattenhaft. Es ist kein Verlaß auf die Erinnerung, und dennoch gibt es keine Wirklichkeit außer der, die wir im Gedächtnis tragen.

Klaus Mann


Manchmal sind er Gerüche oder Lieder, manchmal andere Eindrücke, die einen mit einem Flashback in die Vergangenheit schicken. Als ich mich heute morgen an den Computer setzte, erinnerte ich mich das an den April vor 6 Jahren. Damals schien genauso die Sonne durchs Fenster und ich bereitete Aufgaben vor, die ich den Schülern schickte.


Es war der Beginn der Corona Zeit und niemand hat damals geahnt, dass uns dieses Thema so lange beschäftigen würde. Genauso erstaunlich ist es, wie schnell auch alles wieder vergessen ist. Wir machen jetzt alles selbstverständlich wieder so, wie wir es immer gemacht haben und denken nicht mehr daran, was wir alles nicht mehr konnte.


Im Rückblick kann man gut darüber nachdenken, denn wir wissen alle, dass die Pandemie nach 3 Jahren vorbei war. Während dieser Zeit, wusste man aber nicht, wie lange das noch alles dauert und das war das Herausfordernde daran.


Haben wir daraus gelernt? Ich denke nicht viel. Es ist fast so, als hätten viele den Turbo aufgedreht und wollten jetzt auf Dauer alles nachholen, was sie damals alles verpasst haben. Dabei vergessen wir die positiven Dinge, die wir auch hatten. Mehr Ruhe, mehr Zeit, intensivere Zeit mit einzelnen Menschen, weil man ja nicht so viele gleichzeitig treffen konnte. Die bessere Luft, das saubere Wasser und die gesündere Natur waren Nebeneffekte, die uns allen gut getan haben.


Freiwillig auf vieles zu verzichten, dazu sind nur wenige Menschen bereit. Wir könnten vieles besser machen, aber ohne den Druck von außen, wird das nicht umgesetzt. Es wird alles nur als negative Einschränkung gesehen und leider vergessen, dass es uns gut tut, wenn wir weniger konsumieren, weniger abgelenkt sind und mehr Zeit und Ruhe haben.


Wir sollten uns ab und zu erinnern und die positiven Aspekte in unsere Zukunft mitnehmen.


 
 
 

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Die Liste der 1000 Dinge für die man dankbar ist:

  1. MeinLeben

  2. Freunde

  3. Familie

  4. Dach über dem Kopf

  5. Leckeres Essen

  6. Trinken

  7. Möglichkeit zum Ausschlafen

  8. Vogelgezwitscher

  9. Leckeres Frühstück

  10. Sesamring mit Butter

  11. Möglichkeit zum Homeoffice

  12. Schule

  13. netter Busfahrer

  14. Sonnenschein

  15. warme Dusche

  16. Fussball spielen

  17. kein Krieg

  18. Möglichkeit etwas mit der Familie zu machen

  19. Urlaub

  20. einen Garten haben

  21. eigene Früchte ernten

  22. ein Hobby zu haben, das mich erfüllt

  23. nette Menschen, die dieses Hobby mit mir teilen

  24. wenn andere lesen, was ich schreibe

  25. Möglichkeit Koffer zu packen

  26. Waschmaschine 

  27. Spülmaschine

  28. USA Reise

  29. Sommer

  30. gesunde Beine

  31. Computer

  32. gutes Internet

  33. Dach über dem Kopf

  34. E-Bike

  35. draußen frühstücken

  36. etwas mit den Kindern unternehmen

  37. Wäschetrockner

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