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Was du denkst, das bist du

  • Autorenbild: Christine Nöh
    Christine Nöh
  • 5. März
  • 2 Min. Lesezeit

Das Beschaffensein unserer Gedanken sagt sehr viel über die Bausteine unseres Lebens aus.

Ernst Ferstl


Wenn wir etwas denken, dann halten wir das stets für die Wahrheit. Aber unsere Gedanken können sich auch sehr irren. Ein kleines Beispiel: Ein Kollege sieht morgens an mir mit einem mürrischen Blick vorbei und erwidert meinen Gruß nicht. Nun ist mein erster Gedanke, dass er mich nicht leiden kann. Wenn ich darüber nachdenke, dann fallen mir noch viel mehr Gelegenheiten ein, an denen er sich mir gegenüber komisch verhalten hat.


In kürzester Zeit habe ich Beweise gesponnen, die belegen, dass der andere mich nicht mag. Wenn er mich nicht mag, dann kann er mir auch sowas von egal sein. Ich werde ihm gegenüber auch kurz angebunden und ignoriere ihn so viel wie möglich. Jetzt passt ja alles schön zusammen in meiner Welt der Gedanken.


Die Realität könnte aber auch eine völlig andere sein. Vielleicht hatte er schlecht geschlafen, weil sein Kind krank ist und er macht sich Gedanken, wie er jetzt den Unterricht schaffen soll, den er nicht richtig vorbereitet hat. Er ist so in seinen eigenen Sorgen versunken, dass er nichts von außerhalb wahrnimmt.


Nach einiger Zeit merkt er, dass ich mich ihm gegenüber abweisend und komisch verhalte. Aber er hat keine Energie, um sich darum zu kümmern. Er denkt, dass ich meine Tag habe und läßt mich dann einfach in Ruhe. Am Ende geht man sich nur noch aus dem Weg.


So mächtig sind unsere Gedanken. Sie können unser Leben in eine völlig andere Richtung lenken, Freundschaften zerstören und uns traurig machen, einfach weil wir das glauben, was wir denken.


Nicht wenige Menschen haben sich mit den eigenen Gedanken ein Gefängnis gebaut, aus dem sie nicht mehr heraus kommen. Selbst, wenn andere einen darauf hinweisen, dass das nicht stimmt was man denkt.

Gut wenn ich frühzeitig hinterfrage, ob denn meine Gedanken wirklich stimmen.




 
 
 

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