Reise in die Kindheit
- Christine Nöh

- vor 2 Stunden
- 1 Min. Lesezeit

Alle Menschen sollten ihre Kindheit von Anfang bis Ende mit sich tragen.
Astrid Lindgren
Gestern waren wir in einem Museum, das in die Vergangenheit entführt hat. Da waren wieder alle die Sachen aus meiner Kindheit, von denen ich manches auch schon vergessen hatte, wie zum Beispiel diese Schrankwand mit integriertem Schreibtisch. Das fand ich als Kind unglaublich toll, denn eine Freundin hatte das. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, dass mein eigener Schreibtisch viel mehr Platz hatte und viel praktischer war, aber als Kind hätte ich lieber diesen Schrank gehabt.
Die Zeitreise ging auch noch weiter zurück, bis ins 18. und 17. Jahrhundert. Bei allem was ich da sah, kann ich nur sagen, dass es gut ist, dass ich heute lebe. Das Leben in damaliger Zeit könnte ich mir absolut nicht vorstellen. Die ganze Familien in einem Raum und daneben im gleichen Haus die Tiere. Dunkle Zimmer mit wenig Licht, wenig Wärme und absolut keiner Privatsphäre. Selbst die wohlhabenden Menschen lebten in ungemütlichen Häusern.
Außerdem gab es noch so viel mehr Regeln für alles; wie man sich zu verhalten und anzuziehen hat, was man "beruflich" macht und wen man heiratet. Wählen konnte man davon nichts.Ich bin froh und dankbar für alle Menschen die uns so viele Freiheiten erkämpft haben, die wir heute selbstverständlich sind. Und auf diese Freiheiten möchte ich auch nicht mehr verzichten.
Solch eine Reise in die Vergangenheit lohnt sich, denn dann weiß man nochmal besser zu schätzen was wir jetzt haben. Das war alles nicht immer so.




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