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  • AutorenbildChristine Nöh

Klitzeklein


Viele Menschen versäumen das kleine Glück,

während sie auf das Große vergebens warten.

Pearl S. Buck


Gestern Morgen war ich im Garten zum Fotografieren. Das habe ich bestimmt schon 100 mal gemacht und man fragt sich, was es da denn noch neues geben sollte. Tatsächlich habe ich aber gestern Fotos gemacht, die ich noch nie zuvor gemacht hatte.


Während ich auf der Wiese die Wassertropfen an den Grashalmen und Gänseblümchen fokussierte, hüpfte mir plötzlich so ein kleines grünes Wesen an der Nase vorbei. Es war eine mini Babyheuschrecke. Da sie sich ständig bewegte, war es gar nicht so einfach sie mit der Kamera einzufangen. Aber ich habe es tatsächlich geschafft.


Es ist das erste mal, dass ich auf unserer Wiese ein kleine Heuschrecke sehe. So ab und zu hatte ich mich mal kurz gewundert, dass es hier keine Heuschrecken gibt, denn in meiner Kindheit gab es auf unserer Wiese zu Hause viele Heuschrecken. Lange darüber nachgedacht habe ich aber nie. Während ich der süssen Heuschrecke in die Augen blickte wurde mir der Zusammenhang bewusst.


Der Rasenmäher ging neulich kaputt und daher ist das Gras viel höher als normal. Gegen den Rasenmäher hat die Heuschrecke keine Chance. Am liebsten hätte ich sie eingepackt und in Sicherheit gebracht. Aber wo sollte das schon sein. In einer Schachtel auf dem Balkon? Da wäre die Heuschrecke sicher, aber was wäre das schon für ein Leben.


Früher hatte mein Vater die Wiese immer mit einer Sense gemäht, deshalb konnten die kleinen Tiere alle weghüpfen und überleben. Dass ich jetzt selbst zur Sense greife ist nicht sehr realistisch. Daher kann ich nur hoffen, dass die Kleine ein gutes Versteck findet, sobald unser Rasenmäher wieder intakt ist.


Wir wundern uns manchmal über die Veränderungen in unsere Umwelt. Dabei sind es schon die kleinsten Gewohnheiten, wie das Rasen mähen, die langfristig erhebliche Folgen haben. Also ist es gar nicht so schlecht, wenn der Mäher ab und zu kaputt geht...



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