Jetzt geht es los
- Christine Nöh

- vor 2 Stunden
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Wer im Garten arbeitet, gehört zu den ruhigsten, abgeklärtesten Menschen.
Francis Paul Wilson
So gesehen müsste ich ein ruhiger Mensch sein, was nicht immer zutrifft. Ich merke aber schon, dass es mich entspannt, wenn ich etwas mit Erde und Pflanzen mache. Zuerst fällt es mir oft schwer mich dazu aufzuraffen. Aber sobald ich angefangen habe, merke ich, dass mich die Gartenarbeit aus dem Stress rausholt.
Vielleicht liegt es daran, dass man nicht mehr über andere Dinge nachdenkt, wenn man versucht die Pflanzen bestmöglichst zu betreuen. Ich kann dann richtig gut abschalten. Man kann zwar nicht beim Wachsen zusehen, aber von Tag zu Tag sieht man dann doch Erfolge.
Gestern haben wir die ersten Salatsetzlinge in Töpfen an einem geschützten Ort platziert. Auf dem Beet würden sie noch erfrieren, aber ich hoffe, dass so der Bodenfrost nicht an sie dran kommt und sie schon mal etwas vor sich hin wachsen können.
Das nächste was man beim Gärtnern lernt ist Geduld. Man muss auf Hoffnung hin säen und pflanzen und dann sehn was Früchte trägt. Manchmal hätte ich gerne solch eine Wundereichel wie Miraculix, bei der der Baum in unglaublicher Geschwindigkeit aus dem Boden schießt. Wenn es aber so einfach wäre, dann würde es bestimmt auch keinen Spaß machen. Das Schöne ist ja gerade, dass alles Zeit und Pflege benötigt.




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