Gerechtigkeit
- Christine Nöh

- 7. Juni
- 1 Min. Lesezeit

Wirklicher Friede bedeutet auch wirtschaftliche Entwicklung und soziale Gerechtigkeit, bedeutet Schutz der Umwelt, bedeutet Demokratie, Vielfalt und Würde und vieles, vieles mehr.
Kofi Anan
Eigentlich sind wir mit der Gerechtigkeit schon sehr viel weiter gekommen, als es einmal war. Wir haben keine Skalven mehr und keine Leibeigenen, Frauen sind, zumindest dem Recht nach, gleichgestellt und Kinder erhalten einen besonderen Schutz. Arbeiter werden von Gewerkschaften vertreten und können um ihre Rechte kämpfen und der Umweltschutz steht manchmal über der Gewinnopitimierung.
Wir sind schon so viel weiter und doch gibt es noch so viel ungezählte, gesehene und ungesehene Ungerechtigkeit auf unserer Welt. Wenn man sich für Gerechtigkeit auf der einen Seite einsetzt, gibt es eine andere Seite, die das nicht gut findet. Selbst die beste Gesetzgebung wird nicht allen gerecht.
Es ist gut, dass wir feiern, was wir schon erreicht haben und nun als selbstverständlich nehmen. Wir haben schon viel verändert. Aber von wirklicher Gerechtigkeit sind wir noch immer weit entfernt, denn es gibt immer Menschen die mehr Macht haben und diese auch durchsetzen oder die mehr Geld haben und sich ihre Interessen erkaufen.
Trotzdem möchte ich nicht die Hoffnung aufgeben, dass wir es immer noch besser machen können und immer noch etwas zum Guten verändern können. Wir fühlen uns manchmal so ausgeliefert, aber wenn viele Menschen am gleichen Strang ziehen, können wir die Welt verändern. In unserem Alltag können wir etwas zur Gerechtigkeit beitragen, mit dem was wir einkaufen, mit dem, was wir nutzen und mit dem, wie wir miteinander umgehen.




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