• Christine Nöh

Vom Balkon aus gesehen

Wenn man den halben Abend am Lagerfeuer saß, dann riecht man die ganze Nacht wie ein Räucherwürstchen. Gut dass ich heute Nacht keinen Hunger hatte.

Im Gegensatz dazu können die Schüler irgendwie immer essen. Manche fingen an sich abends um elf nochmal Brote zu schmieren und instantnudelsuppe zu kochen. Es ist ja bekannt, dass Jugendliche nicht unbedingt auf gesunde Ernährung achten, aber diese Nudelsuppe aus dem Becher ist für mich nur im äußersten Notfall essbar.

Einen äußersten Notfall habe ich bis jetzt zum Glück noch nie erlebt...

Den ersten Tag und die erste Nacht haben wir ohne große Probleme schon mal überstanden. Es gibt zwar Dauernörgler, die wie die Muppets auf dem Balkon rumhängen und immer nur das schlechte sehen. Da ist die Sonne zu heiss und der Schatten zu kalt und am liebsten würde man den ganzen Tag nur zu Hause im Bett liegen, aber auf die muss man ja nicht hören. Ich habe nur mal angemerkt, ob das Leben mit guter Laune nicht viel mehr Spaß machen würde. Es entstand eine kurze Nörgelpause, dann verschwand mein Gedanke unbeachtet im Nirvana... das Argument „ich bin eben so“ ist mit nichts zu schlagen.

Ich zähle aber mal wieder lieber die guten Dinge und das fängt heute schon mal wieder mit einer wunderschönen Morgenstimmung über den Hügeln und einem freien Badezimmer an!


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