• Christine Nöh

Verwirrt


Fürchte dich nicht vor der Verwirrung außer dir,

aber der Verwirrung in dir...

Friedrich Schiller


Direkt nach dem Aufstehen bin ich mit dem Rad zum Brötchen holen gefahren. Das war wohl etwas zu früh, denn mein Kopf war wohl noch nicht richtig wach. Obwohl ich extra dran gedacht hatte, den Fahrradschlüssel mitzunehmen, fiel mir dann beim Bezahlen an der Kasse auf, dass ich das Rad nur abgestellt hatte, ohne es abzuschliessen.


So früh am Morgen sind zum Glück noch nicht so viele Menschen unterwegs und so stand der Drahtesel genau da, wo ich ihn vor dem Supermarkt hingestellt hatte. Es war mir aber unbegreiflich, dass ich so etwas wichtiges einfach vergessen hatte, obwohl ich ja zu Hause daran gedacht hatte. Mir erschien mein Gehirn so freischwebend im Raum, wie diese weisse Wolke am Himmel.


Ich nehme einfach an, dass mein Gehirn noch im Schlafmodus war. Es ist durchaus sinnvoll, dass ich an den anderen Tagen morgens immer mehr Zeit habe, bevor ich das Haus verlasse, wer weiß, was mir sonst noch alles passieren würde....


Manchmal habe ich auch zu viel, an das ich denken muss und dann vergesse ich auch einen Teil davon. Dummerweise vergesse ich dann ausgerechnet Sachen, die wichtig sind und nicht die, die unwichtig sind. Es könnte aber auch sein, dass ich Unwichtiges auch vergesse, es aber nur nicht merke, weil es unwichtig war....


Nun hoffe ich, dass mein Gehirn inzwischen im normalen Arbeitsmodus angekommen ist und dass ich den Rest des Tages ohne größere Schnitzer bestehe....


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