• Christine Nöh

Ist das Kunst...


Ich suche nicht,

ich finde.

Pablo Picasso


Zur Zeit habe ich mich noch mal etwas intensiver mit dem Leben und der Kunst von Pablo Picasso befasst. Dieser Künstler fasziniert mich schon mein Leben lang. Ich studiere immer wieder seine Bilder und sein Leben und versuche etwas daraus zu lernen. Heute hab ich mal ein paar Punkte zusammengefasst.


1. Wenn man das gefunden hat, was einem Sinn gibt, dann ist es ein Teil des Lebens und man unterscheidet nicht mehr so sehr zwischen Arbeit und Freizeit. Picasso ist nie in "Rente" gegangen und hat bis zum Lebensende gemalt und er ist 92 Jahre alt geworden. Er hätte mit 50 wahrscheinlich schon genug Geld gehabt um nie wieder arbeiten zu müssen, aber niemals wäre er auf die Idee gekommen Pinsel und Farben in die Ecke zu legen und "nichts" mehr zu machen. Die Kunst war ein Teil seines Lebens.


Natürlich haben die wenigsten Menschen die Chance so zu Leben, aber wir sollten uns immer darum bemühen, dass wir eine Arbeit haben, die wir nicht nur hinter uns bringen wollen. Denn die Arbeitszeit ist ein bedeutender Teil der Lebenszeit. Vielleicht finden wir etwas, das uns Spaß macht, das uns erfüllt und das uns Sinn gibt. Auch wenn wir damit nicht unser Leben finanzieren können, sollten wir immer auch dafür Zeit haben.


2. Picasso hat sich nie in einen Stil hineindrängen lassen. Immer wenn Kunstkritiker gedacht haben, dass er jetzt einen bestimmten Stil gefunden hat, hat er ihn wieder verändert. Er hat sein Leben lang Neues ausprobiert und ist über die normalen Grenzen hinweg gegangen. Z.B. hat er angefangen Keramiken herzustellen und sie völlig neu gestaltet. Er blieb immer neugierig und das hat ihn wahrscheinlich jung gehalten. Er hat nie gedacht, dass er jetzt fertig ist.


3. Obwohl Picasso auch sehr egoistisch war und immer wenn es langweilig oder schwierig wurde eine neue Beziehung gesucht hat, statt an der aktuellen zu arbeiten, war er auch sehr großzügig. Er hat in seinem Leben etliche Häuser gekauft und sie dann verschenkt. Jeder von uns ist mal mehr oder weniger egoistisch. Wir sollten aber Großzügigkeit bewahren. Nur wenn wir weitergeben, kann auch wieder Neues in unser eigenes Leben hinein fliessen.


4. Der beste Weg um ein "erfolgreiches" Leben zu führen ist, sich selbst zu sein. Deshalb sollte man sich immer wieder fragen: Was ist mir wirklich wichtig, was kann ich richtig gut, was erfüllt mich und damit sollte ich einen großen Teil meiner Zeit füllen.


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