• Christine Nöh

Eins, zwei, drei, vier...


Jeder, der aufhört zu lernen, ist alt, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen.

Jeder, der weiterlernt, ist jung, mag er zwanzig oder achtzig Jahre zählen.

Henry Ford


Ist es nicht ein interessantes Phänomen, dass immer dann wenn man dringend etwas ausdrucken muss, die Tinte vom Drucker leer ist. Oder die Klopapierrolle gerade aus ist, wenn man noch dringend ein paar Blatt bräuchte. Wenn man spät dran ist, sind mal wieder alle Ampeln rot und wenn man Durst hat, ist die Flasche leer.


Dabei beruht das Phänomen tatsächlich darauf, auf welche Dinge ich mich konzentriere und was ich zähle. Wenn ich immer darauf achte, was alles schief geht, dann merke ich mir das besonders und dann habe ich das Gefühl, dass es mir dauernd passiert.


Seit ich begonnen habe, das Gute zu zählen, kriege ich immer einen wunderbaren Parkplatz in der Stadt, oder es hört gerade dann auf zu Regnen, wenn ich das Haus verlasse. Das was ich mir auf der Speisekarte ausgesucht habe, schmeckt immer super und die Schuhe die ich brauche, sind gerade noch passend in meiner Größe da.


Es macht richtig Spass, wenn man anfängt immer die schönen Überraschungen zu zählen. Und wenn dann eben mal was nicht klappt (was natürlich auch der Fall ist), dann war das eben mal eine Ausnahme. Sicherlich ist es einfacher die negativen Dinge zu zählen, weil sie uns oft eher auffallen. Aber es geht mir sehr viel besser, seit ich versuche das Positive wichtiger zu nehmen. Ich habe wirklich sogar das Gefühl, dass mir mehr Gutes passiert, seit ich darauf achte.


Um diese andere Lebenseinstellung zu lernen ist man niemals zu alt und niemals zu jung. Und heute kann ich damit schon anfangen...


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