• Christine Nöh

1. Advent


Advent ist eine Zeit der Erschütterung,

in der der Mensch wach werden soll zu sich selbst.

Alfred Delp


Völlig überraschend ist heute der erste Advent. Natürlich ist es nicht überraschend, denn schon seit Wochen wird man mit nichts anderem mehr bombardiert als Weihnachtsdeko, Adventskalendern und Luxusangebote zu Weihnachten.


Umso mehr damit geworben wird und einen Angebote überhäufen, umso weniger Lust habe ich auf all diese Dinge. Ich habe einen Naturkranz, aber ohne Kerzen. Statt dessen habe ich ein Glas mit Lichtern in der Mitte des Kranzes stehen. Ich dachte mir reicht das. Heute morgen habe ich aber nun doch vermisst, dass ich keine erste Kerze anzünden kann. Ich hätte nicht gedacht, dass mir das etwas ausmacht.


So habe ich für mich selbst beschlossen, morgen doch nochmal umzudekorieren und dafür zu sorgen, dass ich auch einen Adventskranz mit vier Kerzen habe. Und sei es nur deshalb, damit ich schöne Fotos machen kann....


Es kommt im Leben immer wieder darauf an, die richtige Balance zu finden. Wenn man mit allem zu sehr übertreibt, dann kann es einem zu viel werden, wenn man dann aber gar nichts mehr macht, dann ist es eben zu wenig. Es ist gut, wenn man lernt darauf zu hören, was mir selbst wichtig ist und sich nicht an dem zu orientieren, was alle anderen machen.


Das ist manchmal gar nicht so leicht, denn die Stimmen von außen sind so laut und bedrängend. Jeder geht da einen anderen Weg, und wie ich es selbst mache, kann sich im Laufe der Jahre auch immer wieder ändern. Ich muss etwas nicht so weiter machen, weil ich es seit Jahrzehnten so gemacht hatte. Ich kann es auch anders machen. Und dabei geht es nicht nur um die Weihnachtsdekorationen...


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