• Christine Nöh

Waschtag


Die Techniker haben die Welt nur verändert, es kommt darauf an, sie zu verstehen.

Jacques Wirion


Während ich heute morgen Wäsche in meine Waschmaschine stopfe denke ich daran, dass vor noch nicht mal hundert Jahren, das alles von Hand gewaschen werden musste. Eventuell hatten sie einen Waschzuber der mit Holz heiss gemacht werden konnte, aber es war auf jeden Fall schwere Handarbeit. Dankbar schütte ich das Waschmittel in die Schublade und lass die Maschine jetzt mal 2 Stunden alleine arbeiten.


Auch die Spülmaschine in der Küche möchte ich auf keinen Fall mehr vermissen. An manchen Tagen habe ich zwar das Gefühl, sie ständig nur noch ein und aus zu räumen, aber wenn ich daran denke, wie es in meiner Kindheit war, dann bin ich wieder froh und dankbar.


Als ich jünger war mussten 2 Leute am Tag bestimmt fast eine Stunde spülen und abtrocknen, damit für die vielen Leute des Haushaltes alles immer sauber war. Und schon von frühester Kindheit war das Abtrocknen meine Aufgabe. Nach dem Mittagessen musste ich erst mal antreten zum Abtrocknen und das war nicht wenig.


Zu diesen Zeiten möchte ich wirklich nicht zurück. Andererseits muss ich zugeben, dass ich die besten Gespräche tatsächlich beim Spülen und Abtrocknen geführt habe. Und bei Familienfesten hatten wir oft in der Küche hinterher am meisten Spass, bis hin zu heissen Kämpfen mit dem Geschirrtuch. Bis meiner Schwester es dann zu viel wurde und sie meinen Bruder und mich zur Vernunft gerufen hat.


Nein, auf die Technik der heutigen Zeit möchte ich nicht mehr verzichten. Aber wir müssen uns viel mehr darum bemühen nochmal solche Zeiten zu schaffen, in denen man sich auch gut Unterhalten kann. Wie schnell ziehen wir uns alle vor unsere digitalen Bildschirme zurück und verpassen dann die wertvollsten Zeiten im Leben die wir haben können. Das sind die Zeiten, die wir wirklich mit anderen Menschen verbringen.


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