• Christine Nöh

Gedankenwirrwar


Was du heute denkst, wirst du morgen tun.

Lew Nikolajewitsch Tolstoi


Das was wir tun, fängt immer mit Gedanken an. Vielleicht denkt man, dass die eigenen Gedanken ja selbst gewählt und selbst bestimmt sind. Aber wir werden immer in unseren Gedanken von anderen beeinflusst. Menschen denen wir vertrauen glauben wir, was sie uns sagen. Wenn wir jemanden nicht mögen, dann glauben wir eher nicht, was sie sagen.


Wenn wir erlebt haben, dass etwas stimmt, was ein anderer Mensch gesagt hat, dann glauben wir ihm auch beim nächsten mal und wenn uns jemand einmal etwas Falsches erzählt hat, dann misstrauen wir ihm auch beim nächsten mal. Dazu kommt, dass ich mir immer Menschen suche, die das gleiche denken wie ich und mich dadurch in meinem Denken bestätigt fühle.


Es ist gut zu wissen:

- dass ich niemals alles wissen kann

- dass niemand anders alles richtig weiß

- dass jemand in einer Sache Recht haben und in einer anderen Falsch liegen kann

- dass mein Denken immer von anderen Menschen mitbestimmt wird

- dass ich manchmal das Falsche denke und es nicht merke


Deshalb sollte man immer vorsichtig sein, den eigenen Gedanken immer zu vertrauen. Besonders gefährlich finde ich, wenn man seine Gedanken nach anderen richtet, die einem Angst machen und durch diese Angst einen zu etwas motivieren, was man von sich aus niemals gemacht hätte. Angst sollte nie unsere Motivation zum Handeln sein.


Ganz anders ist es, wenn ich mich für etwas begeistere und etwas positives anstrebe. Es ist deshalb gut, viel Zeit mit Menschen zu verbringen, die einem Mut machen und die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken.


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