• Christine Nöh

Ende des Kaufglücks


Wer kauft, was er nicht braucht, stiehlt von sich selber.

aus Schweden


Gestern stand groß in einer Schlagzeile, dass die Deutschen den Spass am Shoppen verloren haben. Sie kaufen nur noch das was sie brauchen und nehmen sich nicht mehr viel Zeit zum Bummeln. Auch wenn das für die Einzelhändler keine gute Nachricht ist, so denke ich doch, dass dies eine positive Entwicklung ist.


Wir denken zwar, dass Kaufen uns glücklich macht, aber eigentlich ist dieses Glück immer nur von sehr kurzer Dauer. Dann braucht man schon wieder etwas Neues, um sich wieder glücklich zu fühlen. Die Wohnungen und Kleiderschränke werden immer voller und man hat trotzdem das Gefühl noch mal etwas Neues zu brauchen.


Aber Dinge sind nicht das wichtigste im Leben. Es ist gut, wenn wir unsere Freude in anderem finden und nicht im Einkaufen. Man kann Zeit mit lieben Menschen verbringen, gemeinsam kochen, backen, essen, kreativ sein. Man kann in die Natur raus gehen, sich bewegen, etwas pflanzen oder lesen. Man kann malen oder nähen, etwas bauen, Musik machen oder hören, tanzen und stundenlang mit Freunden telefonieren oder auch einfach die Wolken am Himmel betrachten.


Am meisten Glück bringt es, wenn wir andere glücklich machen können und dazu braucht es oft gar nicht viel. Wie schön wäre es, wenn nicht mehr das Kaufglück unser Leben bestimmt, sondern die vielen anderen Möglichkeiten die wir haben.


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