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Never confess, never apologize
Never confess, never explain, never apologize, and never complain. Elbert Hubbard Diese Stratgie von Elbert Hubbard wurde immer vom englischen Königshaus angewandt. Aber auch andere "Herrscher" halten dies für eine gute Idee. Niemals zugeben, dass man etwas falsch gemacht hat, niemals entschuldigen, denn das wäre ja ein Zugeständnis, dass man etwas nicht richtig gemacht hätte. Dies scheint wohl tatsächlich bei vielen zu funktionieren. Aber ich frage mich schon, wie die Mensch

Christine Nöh
8. Feb.1 Min. Lesezeit


Den Tellerrand überblicken
Wenn man Regierungsbeamten vorschlägt, einmal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken, nehmen sie einfach einen größeren Teller. Tom Clancy Es hilft unglaublich, das was man hat mehr zu schätzen, wenn man sich klar macht, wie andere Menschen gelebt haben, oder gerade leben. Gerade lese ich ein Buch über japanische Frauen, die in die USA ausgewandert sind, weil sie dort erwartet hatten, mit einem erfolgreichen japanischen Mann der eigenen Armut und der harten Feldarbeit i

Christine Nöh
7. Feb.2 Min. Lesezeit


Alter
Alt macht nicht das Grau der Haare, alt macht nicht die Zahl der Jahre, alt ist, wer den Humor verliert und sich für nichts mehr interessiert. Gotthold Ephraim Lessing Woher weiß die Werbung, dass ich nicht mehr ganz jung bin? Plötzlich kriege ich massiv Werbeanzeigen von Angeboten für ältere Menschen. Als dann heute eine Werbung für den Hausnotruf und eine für die Sterbegeldkasse direkt hintereinander bei mir ankamen, fing ich doch langsam an, an meinem Gesamtzustand zu zw

Christine Nöh
6. Feb.2 Min. Lesezeit


Nix passiert
Für einen phantasievollen Menschen ist jede Kleinigkeit ein Ereignis. Julius Leopold Klein Es passiert nicht viel, wenn man krank zu Hause ist. Dann gibt es auch nicht viel zu erzählen. Aber ich genieße gerade die Ereignislosigkeit. Man kann auch leicht nervös werden, wenn sich nichts bewegt. Ich bin mit Sicherheit auch nicht geduldig im Kranksein. Aber statt dass ich mich darüber ärgere, dass nichts vorangeht, freue ich mich einfach über all das, was ich schon erlebt habe.

Christine Nöh
5. Feb.1 Min. Lesezeit


Langsamer als erwartet
Es ging langsam voran, wir kamen trotzdem an. Achim Reichel Am Montag war ich noch sicher, dass ich spätestens am Donnerstag wieder in der Schule bin. Das sehe ich heute anders. Die heftigen Hustenanfälle zwischendurch und die Schlappheit zeigen mir ganz klar, dass ich noch immer krank bin. Normalerweise habe ich mich trotzdem zur Arbeit geschleppt, aber dieses mal bin ich vernünftiger. Eine Kollegin hat mich auch nochmal darauf hingewiesen, dass andere wochenlang nicht gesun

Christine Nöh
4. Feb.1 Min. Lesezeit


Tief durchatmen
Den Puls des eigenen Herzens fühlen. Ruhe im Innern, Ruhe im Äußern. Wieder Atem holen lernen, das ist es. Christian Morgenstern So lange ich ruhig im Sessel sitze, keinen Hustenanfall habe und entspannt bin, denke ich, dass es doch wieder ganz gut geht. Wenn ich aber einmal die Treppe runter und wieder hoch gelaufen bin, dann merke ich, es ist noch überhaupt nicht so, wie es sein sollte. Es ist nicht einfach, mir selbst die Ruhe zu gönnen, die ich tatsächlich brauche. In me

Christine Nöh
3. Feb.1 Min. Lesezeit


Ein Gedicht
Es heben sich vernebelt braun die Berg aus dem klaren Weiss. Und aus dem Weiss ragt braun ein Zaun, steht eine Stange wie ein Steiss. Ein Rabe fliegt so schwarz und scharf wie ihn kein Maler malen darf, wenn er´s nicht etwa kann. Ich tapse einsam durch den Schnee vielleicht steht links im Busch ein Reh und denkt dort geht ein Mann. Joachim Ringelnatz Mit diesem Winterlieblingsgedicht grüße ich an einem Tag, an dem ich mit Sicherheit nicht durch den Schnee stapfen kann, da der

Christine Nöh
2. Feb.1 Min. Lesezeit


Rock bottom
Schlimmer geht immer. Gestern dachte ich, dass es jetzt nur noch aufwärts gehen kann. Habe mich aber getäuscht. Heute ist es noch schlechter. Meine spontane Prognose ist, dass das Wochenende zum gesund werden nicht ausreicht. Statt mich zu erholen, bin ich gerade nur am Überleben. Das einzig gute ist die Großpackung Papiertaschentücher im Keller. Da brauche ich zumindest nicht die Befürchtung haben, dass mir diese aus gehen. Im Moment liege ich bei einem Schnitt von zwei Päck

Christine Nöh
1. Feb.1 Min. Lesezeit


Spatzen
Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen. Johannes Bosco Gestern morgen dachte ich noch, dass von der akuten Krankheit nur noch ein kleines bisschen Husten übrig geblieben ist, und dass das bestimmt schnell weg geht. Der Husten hat sich jetzt aber ziemlich ausgewachsen und dominiert meinen Gesamtzustand auf unangenehme Weise. Also wird es höchste Zeit, dass ich mit Kanonen auf Spatzen schieße, denn jetzt gehe ich

Christine Nöh
31. Jan.1 Min. Lesezeit


Mehr als sonst
Auch die Pause gehört zur Musik. Stefan Zweig Heute freue ich mich noch mehr als sonst über das kommende Wochenende. Ich werde in der Schule ganz normal Unterricht machen. Das wird schon klappen, da ich nur nette Klassen habe. Aber dann bin ich froh, wenn ich mich über das Wochenende erholen kann. Es ist alles echt noch viel anstrengender, wenn man nicht ganz fit ist. Ich bin aber nicht so krank, dass ich zu Hause bleiben müsste. Wahrscheinlich halte ich auch deshalb durch,

Christine Nöh
30. Jan.1 Min. Lesezeit


Schlau
Es gibt tausend Krankheiten, aber nur eine Gesundheit. Ludwig Börne Meine Armbanduhr ist echt schlau. Sie hat mir heute morgen gesagt, dass ich krank bin. Die Herz- und Atemfrequenz und meine Temperatur waren heute nacht erhöht. Und wenn ich es nicht selbst fühlen würde, dann wüsste ich jetzt, dass ich etwas krank bin. Die 90 Minuten gestern nachmittag auf dem Friedhof haben bestimmt ihren Teil dazu beigetragen. Die Kälte steckt hinterher in allen meinen Knochen und als ich

Christine Nöh
29. Jan.1 Min. Lesezeit


Wie läufts mit den Vorsätzen
Der schwierigste Weg, den der Mensch zurückzulegen hat, ist der zwischen Vorsatz und Ausführung. Wilhelm Raabe Bekanntlich überleben die meisten Vorsätze kaum den Januar. Deshalb habe ich mir schon mal nicht so viel vorgenommen. Eigenlich habe ich nur den Vorsatz wieder so viele Bücher wie letztes Jahr zu lesen. Das wären dann 2 Bücher pro Woche. Bisher liege ich sehr gut damit und es ist ein guter Anfang. Natürlich ist das Jahr noch lang und ich weiß, dass ich nicht immer g

Christine Nöh
28. Jan.1 Min. Lesezeit


Wissen was wir haben
Die Menschen sehen nur das, was sie noch alles haben und bekommen könnten, schätzen aber nicht was sie haben, bis sie es verlieren. Jimmi Hendrix Jeden Abend, wenn ich mich in mein Bett lege, bin ich unglaublich dankbar für meine Matraze, meine Decke und mein Schlafzimmer. Die ersten fünf Minuten, die ich dort liege sind immer die schönsten. So viele Menschen haben das nicht. Wenn ich unter der Dusche stehe und einfach so warmes Wasser auf mich plätschert, nachdem ich den Wa

Christine Nöh
27. Jan.1 Min. Lesezeit


Von anderen lernen
Lerne von der Fehlern der anderen. Du wirst wahrscheinlich nicht alt genug, sie alle selbst zu machen. unbekannt Gerne beobachte ich Menschen in meinem Umfeld, um aus ihrem Verhalten etwas zu lernen. Da jedoch viele in ähnlichen Umständen leben wie ich, ist der Unterschied nicht allzu groß. Deshalb ist es wertvoll, dass ich Bücher über das Leben von anderen Menschen lesen kann, die zu anderen Zeiten, unter anderen Umständen gelebt haben. Ich bekomme Einblicke in Lebensumständ

Christine Nöh
26. Jan.1 Min. Lesezeit


Entdeckt
Das Lachen ist die Sonne, die aus dem menschlichen Antlitz den Winter vertreibt. Victor Hugo Die Kälte hat uns noch immer gut im Griff. Gestern habe ich aber den ersten Lichtblick im Garten entdeckt, der mir zeigt, dass der Frühling kommen wird. Eine kleine gelbe Winterlinge Blume hat den Kopf aus der Erde gesteckt und leuchtet klein und kräftig im Blumenbeet. Sie ist wirklich sehr klein und bisher auch noch alleine, denn daneben liegen die anderen Pflanzen noch unter einem d

Christine Nöh
25. Jan.1 Min. Lesezeit


The day after tomorrow
Im Winter dreht sich die Welt nicht um die Sonne, sondern um einen Ofen. Pavel Kosorin Wenn ich heute morgen die Berichterstattung der USA ansehe, dann fühle ich mich stark an den Film "The day after tomorrow" erinnert, in dem die nördliche Halbkugel in eine Eiszeit versetzt wird. Noch sind es vor allem Warnungen, die über die Bildschirme flimmern. Die Menschen nehmen diese jedoch sehr ernst und viele Supermärkte in den betroffenen Gebieten erleben Hamsterkäufe, so dass die

Christine Nöh
24. Jan.2 Min. Lesezeit


Schon Freitag
Gehe früh schlafen, morgen mußt du freundlich sein. Phil Bosmans Tatsächlich gehe ich meistens rechtzeitig schlafen, denn es gibt nichts schlimmeres für mich, als wenn ich morgens aus dem Tiefschlaf aufstehen muss. Das klappt aber auch nicht immer, denn manchmal bin ich nachts so viel wach, dass ich trotz früher Schlafenszeit nicht erholt bin. Dann habe ich auch wirklich nicht so gute Laune. Gut, dass das nicht so oft vorkommt. Wie gut, dass heute Freitag ist, so habe ich jet

Christine Nöh
23. Jan.1 Min. Lesezeit


Wann wachen sie auf?
Es ist schon lange sichtbar, mit welchen egomanischen Ideen ein Mensch versucht die Welt so zu gestalten, wie es ihm am besten passt. Ich würde sogar behaupten, wie er selbst am meisten davon profitiert. Die meisten Menschen sind ihm dabei absolut egal. Er verdreht die Wahrheit wann er will und kommt auch noch damit durch. Wann verstehen die Menschen in den USA, dass sie selbst dabei großen Schaden nehmen? Es geht ihnen nicht besser, abgesehen von denen die sowieso schon unen

Christine Nöh
22. Jan.2 Min. Lesezeit


Voraus planen
Wenn man es nicht schafft zu planen, plant man, es nicht zu schaffen. Benjamin Franklin Das Schöne am Planen eines Urlaubes ist, dass man schon die Vorfreude mit bucht. Man blickt schon auf die Zeit, wenn es nicht mehr so kalt und dunkel ist und zieht daraus die Kraft, im Jetzt weiter zu machen. Gerne sehe ich mir verschiedene Unterkünfte an und versuche mir dann immer vorzustellen, wie es denn dort sein könnte. Manchmal ist es dann schwierig sich zu entscheiden, was denn j

Christine Nöh
21. Jan.1 Min. Lesezeit


Zuversichtlich
Der Weg entsteht beim Gehen. unbekannt Am Anfang der Woche mache ich mir immer einen Plan für alles was ansteht. Wenn ich das alles auf einmal sehe, dann kommt es mir schrecklich viel vor und ich frage mich, wie ich das alles schaffen soll. Dann denke ich daran, dass es in den bisherigen Wochen auch immer geklappt hat, einfach dadurch, dass ich einen Tag nach dem anderen genommen habe. Also gehe ich heute genau so ran. Eine Stunde nach der anderen, eine Aufgabe nach der ander

Christine Nöh
20. Jan.1 Min. Lesezeit
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