• Christine Nöh

Birkenrinde

Aktualisiert: Mai 25

Gestern haben wir eine Radtour gemacht, die nur durch Wiesen und Wälder ging. Auf den steinigen Wege habe ich jede Erschütterung als Kopfschmerzen gespürt und gedacht, dass es so nicht weiter gehen kann. Natürlich gibt es im Wald keine Apotheke bei der ich mal grad Schmerztabletten kaufen konnte.

Da fiel mir ein, dass Birken den Wirkstoff ASS haben. In so einem Wald muss ja auch irgendwo eine Birke wachsen. Schon nach wenigen Metern habe ich eine entdeckt. Also habe ich mir einen kleinen Birkenast abgemacht und eine Zeit lang darauf rum gekaut. Das schmeckt nicht sehr lecker!!!

Aber tatsächlich hatte ich danach immer weniger Probleme mit Kopfschmerzen, bis sie dann ganz weg waren. Ob das nun der Placebo Effekt war, oder tatsächlich der Birkensaft gewirkt hat, ist mir eigentlich egal. Hauptsache es war besser.

Es ist ja schon erstaunlich wieviel der Placebo Effekt hilft. Wir können unglaubliches erreichen, wenn wir daran glauben. Wir sollten aber auch immer aufpassen, denn umgekehrt ist das ja auch der Fall. Mit Sorgen und schlechten Gedanken können wir uns auch Probleme erschaffen, die eigentlich gar nicht da sind.

Es ist immer gut auf die Gedanken zu achten und Gutes zu erwarten. Denn wenn ich Gutes erwarte, werde ich es auch viel besser erkennen. Ob die Birke nun geholfen hat oder nur meine Erwartung daran, ist ja egal. Das wichtigste ist, dass ich danach die Radtour ohne Kopfschmerzen genießen konnte.


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