• Christine Nöh

Aus dem Untergrund



Gestern hätten wir fast einen Maulwurf überfahren. Er lief mitten auf dem Fahrradweg und das ziemlich schnell. Ich glaube, das war das erste mal, dass ich überhaupt einen lebendigen Maulwurf gesehen habe, denn sonst sieht man ja nur ihre Haufen.

Sollte noch jemand an der Existenz der Maulwürfe zweifeln, weil ihr selbst noch keinen gesehen habt, so kann ich euch nun versichern: Maulwürfe gibt es tatsächlich und es ist nicht euer Nachbar, der die Erdhaufen auf eure Wiese häuft...

Und ich finde sie auch echt süß. Nicht nur weil ich das Kinderbuch von Maulwurf Grabowski gelesen habe, sondern auch in echt. Am liebsten hätte ich ihn in die Hand genommen, aber wer weiß, ob er dann nicht an einem Herzinfarkt gestorben wäre. Er kann ja nicht wissen, dass ich ihn toll finde und ihn eigentlich nur streicheln will.

Aber ich war vernünftig und hab ihn in Ruhe gelassen, nachdem ich natürlich noch ein Foto von ihm gemacht habe...

Manchmal sind es gar nicht die großen Sachen, die unser Leben reich machen. Manchmal sind es die ganz kleinen... wir müssen sie nur entdecken und auf keinen Fall überfahren.


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