• Christine Nöh

Ohne Pause


Die Gedanken schwirren durch meinen Kopf,

wie die Bienen von Blüte zu Blüte.

Man weiss nie, wo sie als nächstes landen.


Kennst du das auch, dass in deinem Kopf immer eine Stimme plappert. Sie gibt zu allem was ich mache Kommentare ab, und springt kreuz und quer von einer Sache zu nächsten. Manchmal hat diese Stimme richtig gute Ideen, aber manchmal redet sie auch dummes Zeug, was man dann merkt, wenn man es zu schnell ausspricht...


Manchmal ist es ganz praktisch, denn so kann ich mich mit mir selbst unterhalten und habe immer jemanden zum quatschen. Manchmal stört sie aber und ich kann sie nicht einfach abstellen.


Es ist ja gut, wenn die Gedanken Lösungen bringen, weil sie so oft hin und her springen, bis sie etwas gefunden haben. Aber ich muss auch aufpassen, ob das was meine Stimme im Kopf auch das richtige sagt. Sie ist nämlich ganz schnell darin, auch negativen Ideen viel zu viel Platz zu lassen.


Dann werden Sorgen plötzlich sehr gross, oder man fühlt sich wertlos und ungeliebt. Deshalb sollten wir unsere Gedanken nicht so rumhüpfen lassen, wie sie es manchmal wollen. Ab und zu muss man sie tatsächlich einfangen und sagen, nein, das möchte ich nicht denken.


Wir sind ihnen tatsächlich nicht machtlos ausgeliefert, sondern können trainieren, bessere Gedanken zu denken. Ich habe für mich ein paar Sätze gefunden, die ich mir in Gedanken vorsagen, wenn ich merke, dass etwas, das mich runterzieht, meine Gedanken bestimmen will.


Das ist dann so, als würde ich den Bienen ein Töpfchen Zuckerwasser hinstellen und dann hören sie auf, wie verrückt rumzuschwirren. Diese Sätze können einfache Aussagen, eine Gedicht oder ein Liedvers sein, da kann jeder für sich selbst finden, was ihm gut tut. Aber es ist wichtig, dass es mich aufbaut und mir hilft positiv zu denken.


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