• Christine Nöh

Eisregen


Voraussagen sollte man unbedingt vermeiden,

besonders solche über die Zukunft.

Mark Twain


Tatsächlich hatte der Wetterbericht heute mal etwas richtig vorhergesagt, denn draußen ist alles eisig gefroren. Deshalb bin ich heute morgen erst mal raus und habe Salz gestreut. Aber richtig glatt und rutschig war es bei uns nicht, denn auf der Eisschicht war eine krümelige Graupelschicht, die die Oberfläche der Straße rau machte, so dass man nicht rutschte, sondern nur knirschte.


Am Gartentor habe ich aber gemerkt, dass tatsächlich Eisregen gefallen ist, denn der Metallriegel war komplett eingefroren mit einer glänzenden Schicht Eis und ließ sich nicht bewegen. Erst als ich mehrmals daran gezerrt und gerüttelt habe ging er endlich auf.


Wie auch immer das Wetter heute noch wird, so bin ich froh, dass ich nirgendwo hinfahren muss. Bei uns hier ist die Lage weit entfernt von der angekündigten Jahrhundert-Schnee-Katastrophe, aber ich kann heute gut zu Hause bleiben. Auf jeden Fall haben sie mal wieder in den Medien viel Panik gemacht, was meiner Meinung nach etwas übertrieben ist. Natürlich kann man warnen, aber heute muss man immer übertreiben, damit einem jemand zuhört.


Es wäre für uns alle besser, wenn nicht mit so vielen Emotionen und erschütternden Schlagworten um sich geworfen würde. Einerseits fällt es schwer noch irgendjemand zu glauben, weil ja alle immer übertreiben und andererseits wird oft unnötig Panik verbreitet. Wir sollte alle wieder mehr lernen, das Leben eben so zu nehmen wie es ist und dazu gehört Winterwetter eben dazu...


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