• Christine Nöh

Zuhören


Einen Menschen lernt man nur kennen,

wenn man ihm zuhört.

Peter Amendt


Ich habe das Gefühl, dass wir in immer mehr Gruppierungen auseinander driften und dass zwischen uns Menschen immer mehr Fronten entstehen. Es gibt die Rechten, die Linken, die Liberalen und die Alternativen. Es gibt unzählige Möglichkeiten sich mit Begriffen von anderen zu distanzieren. Die einen sind dafür und die anderen dagegen und ganz schnell werden Menschen in eine Schublade gesteckt, wenn sie zu einem bestimmten Thema eine Meinung haben.


Sobald jemand ein Etikett hat, braucht man ihm nicht mehr zuhören. Dann ist alles was er dann sagt nur noch Schwachsinn und da ist es egal, zu welche Gruppe man zählt, irgendjemand hat man garantiert als Gegner. Manche werden auch nur dadurch zu Feinden, dass sie nicht in allem einem zustimmen.


Ich finde es traurig, dass wir oft aufhören, den anderen als Gegenüber zu sehen, der eben auch nur das Beste für sich und sein Leben möchte. Dabei sind wir uns so vielem einig. Wir wollen doch alle in Frieden und Freiheit leben.


Wenn wir den anderen mal wirklich zuhören könnten, würden wir merken, dass sie uns viel näher sind, als wir denken. Hören wir unserem (politischen) Gegner tatsächlich zu, wenn er etwas sagt, oder hören wir nur das, was wir denken, dass er sagt.


Und manchmal ist das, was jemand darüber sagt, was ein anderer wohl gesagt hat, gar nicht das, was er tatsächlich gesagt hat.


Ich würde mir wünschen, dass wir aufhören, andere Menschen als Feinde zu sehen und genügend Gelassenheit haben, andere Meinungen auch einfach stehen lassen zu können.

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