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  • AutorenbildChristine Nöh

Wie die Schildkröten


Merke dir folgendes. Ich kann etwas tun, was du nicht kannst.

Und du kannst etwas tun, was ich nicht tun kann. Aber wir beide müssen es tun.

Mutter Teresa


Ich liebe Wasserschildkröten und es ist ein Traum von mir, einmal einer großen Wasserschildkröte im Meer zu begegnen. Alles an ihnen finde ich schön: den Panzer, das Gesicht und die großen Augen. Aber nicht nur das. Wir können auch etwas von ihnen lernen.


Wenn Wasserschildkröten vom Strand aus wieder ins Meer schwimmen wollen, dann wechseln sich ja die Wellen die an Land strömen ab, mit denen, die ins Meer hineinziehen. Wenn nun eine Strömung kommt, die Richtung Land geht, hören die Schildkröten auf zu schwimmen. Sie sparen die Energie, die sie verbrauchen würden um gehen die Strömung anzuschwimmen.


Wenn aber die Strömung in Richtung Meer wechselt, dann schwimmen sie mit voller Kraft. Genau mit dieser Methode kommen sie viel schneller und weiter voran, als wenn sie immer gleichmässig schwimmen würden.


Wir sollten unsere Energie auch nicht damit verschwenden immer nur gegen etwas zu sein. Wir haben dann zwar das Gefühl etwas zu leisten, aber wir kommen keinen Meter vorwärts. Wir müssen unsere Energie in den Aufbau von etwas Gutem stecken. Dann können wir so viel mehr erreichen.


In der Klimaerwärmung wird aus meiner Sicht zu viel danach gefragt, was wir alles nicht mehr dürfen. Dabei geht es ja nicht nur darum mehr CO2 Ausstoß zu verhindern. Wir können unsere Energie auch dafür verwenden Bäume zu pflanzen, denn das hilft auch in großem Maße, die Erde zu retten. Wir könnten die Dächer in den Städten begrünen und in den Straßen und an den Balkonen Pflanzen setzen.


Die Emscher wurde in jahrelanger Arbeit wieder in einen natürlichen Flusslauf zurückgebracht, an dem nun viele Büsche und Bäume wachsen und in deren Wasser wieder Fische schwimmen. In unserem Wald haben viel Freiwillige im letzten Jahr tausende von Bäumen gepflanzt, um die Kahlflächen, die durch den Borkenkäfer entstanden sind wieder aufzuforsten. Und dieses mal nicht mit lauter Fichten, sondern mit unterschiedlichen Bäumen eines Mischwaldes.


Wenn wir alle unsere Energie in das "Dafür" stecken würden, dann könnten wir gemeinsam so viel mehr erreichen, als wenn wir nur darauf warten, dass unsere Regierungen die Welt ändern. Und jeder von uns, kann einen Beitrag leisten und sei er noch so klein. Wir müssen uns nur fragen, was kann ich selbst tun.


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