• Christine Nöh

Einzige Sorge...


Wir können uns den ganzen Tag ärgern,

aber wir sind nicht dazu verpflichtet.


So wenig Winter hatten wir schon länger nicht mehr. Diesen Winter hat es bei uns noch kein einziges mal so geschneit, dass er richtig liegen geblieben wäre. Nur an einem einzigen Tag musste ich überhaupt Schnee schieben. Und so richtig kalt war es auch noch nicht viel. Eher so unangenehm nass-grau-trüb... aber ändern können wir ja nichts am Wetter.


Aber noch ist der Winter ja nicht ganz vorbei, vielleicht kommt ja doch noch etwas. Das wäre natürlich schön für meinen Fotografie Kurs in der Schule. Normalerweise haben wir einmal im Schuljahr eine Winterexkursion gemacht um Winterfotos zu machen... bin ja gespannt, ob das noch etwas gibt.


Wenn es jedoch meine einzige Sorge ist, dass es nicht schneit, dann geht es mir doch wirklich gut. Denn so dramatisch ist es nun ja auch nicht. Es ist aber manchmal praktisch sich mit solchen "einfachen" Problemen zu beschäftigen, damit man nicht über die Sachen nachdenken muss, die einem wirklich auf dem Herzen liegen. An so manchen wirklichen Problemen können wir oft genauso wenig machen wie am Wetter. Sie sitzen dann in unserem Herzen und wir müssen abwarten, ob sich etwas verändert.


Um nun nicht ganz trübsinnig zu werden, ist es besser, sich um Sachen zu kümmern, an denen wir tatsächlich etwas machen können. Für meinen Fotografie Unterricht, werde ich nun eben ein anderes Thema suchen, das wir fotografieren können und für das wir weder Schnee noch Winter brauchen.


Und auch sonst gibt es für mich Aufgaben genug, die ich heute anpacken kann, so dass ich meine Zeit nicht mit meinen Sorgen verschwenden möchte. Natürlich sind die Sorgen da und stupsen mich an. So lange ich aber konkret daran nichts ändern kann, hilft es auch nicht dauernd darüber nachzudenken. Also schubse ich sie zurück und sag ihnen, dass ich mich später irgendwann um sie kümmere, dann wenn es Lösungen dafür gibt...

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