• Christine Nöh

Das Wofür finden


Man lebt aus dem Wofür

und nicht aus dem Wogegen.

Torsten Tietz


Es gibt ja unglaublich viel wogegen man sein kann und wogegen man kämpfen kann. Es gehört bestimmt in unserem Leben auch dazu, dass man gegen bestimmte Dinge ist. Aber eigentlich kostet es unglaublich viel Kraft immer gegen etwas zu kämpfen und um gegen etwas zu sein, muss man meistens etwas zerstören.


Viel besser als gegen etwas zu kämpfen, ist es sich für etwas einzusetzen. Wenn ich mich für etwas einsetze, dann baue ich auf, dann schaffe ich Gutes, dann kann etwas wachsen. Statt alles zu verbieten, suche ich das was gut ist und das fördere ich.


Jeder Mensch hat nur eine begrenzte Energie. Wenn ich meine Energie verbrauche, indem ich gegen etwas Schlechtes kämpfe, dann habe ich vielleicht keine Kraft mehr übrig, um für etwas Gutes zu sein.


Ich könnte das ganze Jahr im Garten nur Unkraut jäten und hätte dann keine einzige Frucht geerntet. Wenn ich mich aber mehr darum kümmere Gemüse zu säen, zu gießen und zu pflegen, dann kann ich auch etwas davon essen.


Manchmal ist es viel einfacher gegen etwas zu sein, sich zu ärgern und aufzuregen, zu schimpfen und zu poltern, als dass ich gute Seiten entdecke und dann diese unterstütze. Aber eigentlich tut es mir selbst auch viel mehr gut, wenn ich nicht auf das sehe, was stört, sondern auf das, wo Wachstum möglich ist.


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